1998 wechselte der Arminia-Trainer zu Borussia Dortmund
Uwe Neuhaus und sein „Quantensprung“ zum BVB

Bielefeld (WB). Der Sommer 1998 hatte es für Uwe Neuhaus in sich. Arminias Trainer hatte gerade den Oberliga-Klassenerhalt mit dem VfB Hüls erreicht, als er einen überraschenden Anruf erhielt.

Freitag, 30.10.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2020, 08:01 Uhr
Co-Trainer Uwe Neuhaus (Dritter von links) mit Chefcoach Michael Skibbe (links) und Stars wie Andreas Möller (Fünfter von links), Jürgen Kohler (Dritter von rechts) und Heiko Herrlich (hinten rechts). Foto: imago
Co-Trainer Uwe Neuhaus (Dritter von links) mit Chefcoach Michael Skibbe (links) und Stars wie Andreas Möller (Fünfter von links), Jürgen Kohler (Dritter von rechts) und Heiko Herrlich (hinten rechts). Foto: imago

Am anderen Ende:  Borussia Dortmunds neuer Trainer Michael Skibbe . „Michael fragte, ob ich mal vorbei kommen könne. Und als dann Gerd Niebaum und Michael Meier da saßen, habe ich mir gedacht: Ok, da kann es wohl nicht um die Amateurmannschaft gehen.“ Darum ging es tatsächlich nicht. Skibbe wollte Neuhaus als seinen Co-Trainer bei den Profis haben – und Neuhaus sagte zu.

Die Partie seiner Arminia gegen den BVB am Samstag wird für den DSC-Coach damit auch zur Reise in die Vergangenheit. „Für mich war es ein Quantensprung aus Hüls zum BVB. Mit Michael und mir kamen zwei Newcomer in die Bundesliga. Das war eine unglaublich tolle Zeit“, erinnert sich Neuhaus. „Ich bin dankbar dafür und stolz darauf.“ Er blieb bis 2004 BVB-Co-Trainer und arbeitete nach der Beurlaubung von Skibbe unter Bernd Krauss, Udo Lattek und Matthias Sammer. Als Sammers Assistent wurde Neuhaus 2002 Deutscher Meister.

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