Arminias U21-Nationalspieler Pieper muss sich nicht als „Stimmungsaufheller“ betätigen
„Alle wissen, was Sache ist“

Bielefeld -

Immerhin ein Armine konnte sich trotz der unschönen Gesamtlage zuletzt Selbstvertrauen holen und soll dies am besten im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen auch auf seine Mitspieler übertragen.

Samstag, 21.11.2020, 03:00 Uhr
Arminias Innenverteidiger Amos Pieper (Mitte, hier gegen die Dortmunder Raphael Guerreiro, links, und Julian Brandt) hat mit der U21 die Teilnahme an der EM 2021 klar gemacht. Mit dem DSC soll nach fünf Pleiten in Folge wieder gepunktet werden.
Arminias Innenverteidiger Amos Pieper (Mitte, hier gegen die Dortmunder Raphael Guerreiro, links, und Julian Brandt) hat mit der U21 die Teilnahme an der EM 2021 klar gemacht. Mit dem DSC soll nach fünf Pleiten in Folge wieder gepunktet werden. Foto: Thomas F. Starke

Amos Pieper hat sich, ebenso wie Arne Maier, mit der deutschen U21 für die Europameisterschaft 2021 qualifiziert. Doch während Maier wie berichtet aus privaten Gründen fehlt, wird Pieper gegen Leverkusen sicher in der Startformation der Gastgeber stehen.

„Ein Riesending“ sei die EM-Qualifikation gewesen, und entsprechend gut war dann laut Pieper auch die Stimmung bei den DFB-Junioren am Dienstagabend nach dem Sieg gegen Wales. Aber, so versicherte der Innenverteidiger am Donnerstag, auch bei seiner Rückkehr nach Bielefeld sei die Stimmung bei seinen DSC-Mitspielern gut gewesen. „Ich habe die Jungs in sehr guter Verfassung angetroffen. Ich glaube nicht, dass ich jetzt der große Stimmungsaufheller sein muss. Ich mache mir keine Sorgen, alles war wie immer“, berichtete der 22-Jährige.

„Alles wie immer“ klingt ein bisschen nach „weiter so“. Aber das soll es bei Arminia nicht geben. Fünf Niederlagen in Folge kassierte der Bundesligarückkehrer, vor der Länderspielpause markierte die 0:5-Klatsche beim 1. FC Union Berlin den bisherigen Tiefpunkt der Saison. Pieper: „Im Vergleich zum letzten Spiel müssen wir fast alles anders machen. Wir müssen hinten wieder kompakt sein. Es darf nicht so einfach sein wie zuletzt, gegen uns Tore zu schießen. Und nach vorne müssen wir Gefahr entwickeln und das eine oder andere Tor machen. Wir haben zuletzt die Basics vermissen lassen.“

Für diese Basics, also die Grundtugenden wie kämpfen, rennen, laufen, soll auch Pieper stehen. Ob er mit einem weiteren Innenverteidiger in einer Viererkette verteidigen wird oder Trainer Uwe Neuhaus wie beim 0:2 gegen Borussia Dortmund auf eine defensive Fünferkette mit drei Innenverteidigern setzt, ist dem Junioren-Nationalspieler egal. „Ich werde meinen Job machen, die Jungs machen ihren Job. Alle wissen, was jetzt Sache ist. Wir fokussieren uns auf das Spiel gegen Leverkusen. Ich versuche, meinen Teil beizutragen“, sagte Pieper.

Klar ist, dass mit Leverkusen ein Hochkaräter in die Schüco-Arena kommt. Nach Bayern München (1:4 am 17. Oktober) und Dortmund (31. Oktober) das dritte schwere Heimspiel in Folge. „Wir brauchen Punkte. Wir müssen positiv bleiben, dann ist auch Samstag was möglich. Ich bin sicher, dass es irgendwann wieder klappt“, bleibt Pieper optimistisch.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7687818?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F
Laschet für neue Konzepte in der Corona-Pandemie
«Noch ein weiteres Jahr wie dieses halten Gesellschaft und Wirtschaft nicht durch», sagt Armin Laschet.
Nachrichten-Ticker