Vor dem Duell mit Arminia: Warum Mainz-Trainer Lichte „schon überlegt, ohne Ball zu spielen“
„Das ist Abstiegskampf“

Mainz -

Trainer Jan-Moritz Lichte (40) vom FSV Mainz 05 hat vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Arminia Bielefeld klar gemacht, unter welchem Zeichen die Partie steht. „Das ist Abstiegskampf“, sagte Lichte am Donnerstag.

Donnerstag, 03.12.2020, 19:40 Uhr
Jan-Moritz Lichte
Jan-Moritz Lichte Foto: dpa

„Auch wenn dieses Wort am zehnten Spieltag nicht gerne in den Mund genommen wird, aber es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nicht gut gestartet sind.“

Die Rheinhessen stehen nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage mit fünf Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, die Ostwestfalen sind mit einem Zähler weniger Vorletzter. „Wir wollen uns das positive Gefühl holen, das man nach Siegen hat“, sagte Lichte. Von einer richtungsweisenden Bedeutung der Begegnung will er allerdings nichts wissen: „Selbst wenn wir gewinnen sollten, wird es nicht so sein, dass wir einen Gang zurückschalten können.“

Den Hinweis, dass sich am Samstagnachmittag in der Bielefelder Schüco-Arena zwei Teams mit vergleichsweise geringem Ballbesitz (DSC Arminia 41,3 Prozent, FSV Mainz 39 Prozent) gegenüberstehen, kommentierte Lichte humorvoll. „Wir haben schon überlegt, uns mit Bielefeld abzusprechen, ohne Ball zu spielen“, sagte der 40-Jährige, erklärte dann aber auch: „Es ist nicht so, dass wir uns dagegen wehren, den Ball zu haben. Wir wollen ihn haben und verzichten nicht absichtlich darauf. Nur die Zeit, die wir am Ball sind, ist vielleicht etwas geringer.“

Das Mainzer Spiel ist angelegt auf schnelles Umschalten nach Balleroberungen. Dann soll die Post abgehen in Richtung des gegnerischen Tores. Lichte: „Wir wollen die Partien aktiv gestalten und mit möglichst wenig Kontakten zielgerichtet nach vorne spielen.“

Verzichten müssen die Mainzer auf die verletzten Levin Öztunali, Phillipp Mwene und Ádám Szalai.

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