Arminia und Zweitligist SCP müssen sich dem Schneesturm in OWL geschlagen geben
Spiele in Bielefeld und Paderborn abgesagt

Bielefeld/Paderborn (WB) -

Die Bundesliga-Partie zwischen Arminia Bielefeld und Werder Bremen am Sonntagabend ist wegen des heftigen Wintereinbruchs kurzfristig abgesagt worden. Das Gleiche widerfuhr am Vormittag auch schon dem SC Paderborn 07 vor der geplanten Begegnung gegen Heidenheim.

Sonntag, 07.02.2021, 11:30 Uhr aktualisiert: 07.02.2021, 18:09 Uhr
Die von Schnee bedeckte Spielfläche der Schüco-Arena in Bielefeld
Die von Schnee bedeckte Spielfläche der Schüco-Arena in Bielefeld Foto: Thomas F. Starke

Um 11.30 Uhr entschied die offizielle Platzkommission in Bielefeld mit dem Schiedsrichter-Team über eine mögliche Austragung. Zuvor hatten fleißige DSC-Mitarbeiter den Rasen in der Schüco-Arena von Schnee geräumt. Man werde „alles dafür tun, dass der Platz um 18 Uhr bespielbar ist“, so der Verein auf Twitter.

Gegen 12.45 Uhr kam die Bestätigung: Witterungsbedingt muss die Partie verlegt werden. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest und muss von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) angesetzt werden.

Aufgrund des andauernden starken Schneefalls konnte zuvor bereits auch das Zweitliga-Spiel zwischen dem SCP07 und dem 1. FC Heidenheim nicht stattfinden. Nach einer zweiten Platzbegehung hat das Schiedsrichter-Gespann die Begegnung in Abstimmung mit der DFL Deutsche Fußball Liga abgesagt. Ein Nachholtermin wird in der nächsten Woche bekanntgegeben.

„Wir haben alles dafür getan, damit das Spiel stattfinden kann. Leider hat sich der Wintereinbruch als so hartnäckig erwiesen, dass die Partie abgesagt werden musste“, kommentiert Geschäftsführer Martin Hornberger die Entscheidung. Da es den ganzen Sonntag-Vormittag über bei Minustemperaturen kontinuierlich schneit, friert der neue Schnee auf dem Rasen fest und es bilden sich Eisplatten. Zudem fallen immer wieder Schnee und kleinere Eisplatten vom Stadiondach. Hinzu kommt, dass die farbigen Außenlinien innerhalb kurzer Zeit nicht mehr zu sehen sind.

„Die Gefahr für die Spieler ist zu groß. Darüber hinaus ist kein fairer Wettbewerb gegeben“, erklärt Hornberger. Er dankt insbesondere den Helfern aus der Haustechnik, dem Greenkeeping, der Geschäftsstelle sowie dem Nachwuchsleistungszentrum, angeführt durch die U21-Mannschaft und die Internatsspieler.

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