Die Hamburger schlugen im Februar 2002 die Bayern und wurden zum „Weltpokalsiegerbesieger“
Folgt Arminia auf St. Pauli?

Bielefeld (WB) -

Am 6. Februar 2002 gewann der FC St. Pauli sensationell 2:1 gegen die Bayern. Die Spieler gingen als „Weltpokalsiegerbesieger“ in die Geschichte ein, denn die Münchner hatten gut zwei Monate zuvor zum ersten Mal den Weltpokal gewonnen.

Sonntag, 14.02.2021, 03:00 Uhr aktualisiert: 14.02.2021, 08:48 Uhr
Im Hinspiel gelang Doan Ritsu (links) immerhin Arminias Ehrentreffer beim 1:4 gegen die Bayern. Schafft der DSC am Montag die große Überraschung?
Im Hinspiel gelang Doan Ritsu (links) immerhin Arminias Ehrentreffer beim 1:4 gegen die Bayern. Schafft der DSC am Montag die große Überraschung? Foto: Thomas F. Starke

St. Pauli machte nach dem Erfolg Kasse mit T-Shirts, auf den eben „Weltpokalsiegerbesieger“ stand. Auf die Frage, was die Arminen für die Partie am Montag (20.30 Uhr) beim frisch gebackenen Klub-WM-Sieger FC Bayern vorbereiten, antwortet DSC-Kapitän Fabian Klos zurückhaltend: „Ich bin mir sicher, dass wir keine T-Shirts im Koffer haben werden. Wenn wir das Außergewöhnliche schaffen und am Montag in München gewinnen sollten, fliegen wir einfach sehr zufrieden mit drei Punkten im Gepäck wieder zurück und bereiten uns auf das nächste Spiel vor.“

Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen München und acht Gegentoren in den vergangenen beiden Bundesligaspielen nehmen die Bielefelder vor dem Duell in München den Mund nicht voll. Mittelfeldspieler Manuel Prietl fordert zwar mehr Mut im Auftreten auch beim scheinbar übermächtigen Gegner, aber von Übermut kann keine Rede sein.

„Es ist im Abstiegskampf alles eng zusammen, wir müssen einfach unsere Punkte sammeln – auch gegen die härteren Brocken“, hofft Prietl auf eine Überraschung beim besten Team der Welt. Allerdings haben die Bayern extrem kräftezehrende Wochen hinter sich und zudem einige Ausfälle zu beklagen.

Der Trumpf des DSC soll am Montag und in den restlichen Spielen die mannschaftliche Geschlossenheit sein. „Im Abstiegskampf ist purer Teamgeist gefragt. Der ist extrem wichtig, gerade als vermeintlich kleiner Klub, wo die finanziellen Mittel nicht so sind wie bei anderen Vereinen. Ohne unseren Teamgeist wäre der Aufstieg nicht gelungen. Wir sind der Underdog in der Liga, aber wir haben schon gezeigt, dass wir in der Liga bestehen können“, sagt Prietl.

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