Freitag bei Arminia: Trainer Glasner und Mittelfeldmann Arnold warnen vor dem Aufsteiger
Wölfe kommen mit viel Respekt

Bielefeld -

Maximilian Arnold ist das Gesicht des VfL Wolfsburg. Seit 2009 ist der Mittelfeldspieler für die Niedersachsen aktiv, vergangene Woche verlängerte das Eigengewächs seinen Vertrag bis Ende Juni 2026. Am Freitag (20.30 Uhr/Dazn) absolviert Arnold sein 240. Spiel für die Wölfe – bei Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Donnerstag, 18.02.2021, 03:00 Uhr aktualisiert: 18.02.2021, 07:22 Uhr
Wolfsburgs Maximilian Arnold (rechts) gewann mit dem VfL das Hinspiel gegen Amos Pieper und den DSC 2:1.
Wolfsburgs Maximilian Arnold (rechts) gewann mit dem VfL das Hinspiel gegen Amos Pieper und den DSC 2:1. Foto: Thomas F. Starke

Erstmals seit dem 29. April 2015 treffen die beiden Mannschaften in Bielefeld aufeinander. An die Partie vor knapp sechs Jahren erinnert sich Arnold sehr gerne zurück. Im Halbfinale des DFB-Pokals siegte der VfL mit 4:0 (2:0), Arnold erzielte das erste und das letzte Tor für den Erst- gegen den damaligen Drittligisten.

Arnold und seine VfL-Mitspieler konnten damals kaum glauben, welche Stimmung trotz der hohen Niederlage auf der Alm herrschte. Die Fans sangen praktisch das ganze Spiel durch und feierten ihre Arminen nach Abpfiff für eine grandiose Pokalsaison. Das Wort „Gänsehautentzündung“ war geboren. Wolfsburg gewann einige Wochen später das Finale in Berlin.

Er würde sich nicht dagegen wehren, am Freitag erneut in Bielefeld zu treffen, sagt Arnold im Vorfeld der Bundesligapartie. Auch im Hinspiel der laufenden Saison, beim 2:1 am 25. Oktober, war der 26-Jährige gegen den DSC erfolgreich. Vor dem Rückspiel erklärt der Wolfsburger, auch mit Blick auf die starke Leistung der Arminen beim 3:3 am Montag in München : „Wir haben Respekt. Der ist durch den Bielefelder Achtungserfolg aber nicht mehr geworden.“ Oliver Glasner sieht es genauso wie Arnold. „Der Respekt ist durch das 3:3 bei Bayern München nicht größer geworden. Der war vorher schon groß“, sagt der österreichische Coach und ergänzt: „Ich sehe keinen leichten Gegner in der Bundesliga. Ich bin nicht so blauäugig und lasse mich vom Tabellenplatz blenden.“

Die Arminen hoffen derweil, nach ihrem Coup von München auch den Tabellenvierten ärgern zu können. „Gegen Wolfsburg müssen wir genauso auftreten wie hier in der ersten Halbzeit“, fordert Arminias Innenverteidiger Amos Pieper. Zu Offensivspieler Ritsu Doan gab es am Mittwoch vom Verein nichts Neues. Der Japaner hat sich eine leichte Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen. Am Dienstagabend veröffentlichte Doan bei Instagram ein Foto, auf dem er mit der Schiene zu sehen ist, die sein Bein stabilisiert.

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