Heute vor zehn Jahren trat Samir Arabi seinen Dienst bei Arminia an – Der Sport-Geschäftsführer blickt zurück, aber auch in die Zukunft
„Nur Tomatensoße, weil das Hack schon zu teuer war“

Bielefeld -

Seit einer Dekade ist Samir Arabi nun schon bei Arminia Bielefeld. Am 25. März 2011 trat der heute 42-Jährige seinen Posten als Sportlicher Leiter an. 2016 wurde er zum Geschäftsführer Sport befördert. Von Dirk Schuster
Donnerstag, 25.03.2021, 00:01 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.03.2021, 00:01 Uhr
Zehn Jahre bei Arminia haben sein Haar ein wenig ergrauen lassen. Dafür tritt Samir Arabi mit dem DSC nun tatsächlich in der Bundesliga an.
Zehn Jahre bei Arminia haben sein Haar ein wenig ergrauen lassen. Dafür tritt Samir Arabi mit dem DSC nun tatsächlich in der Bundesliga an. Foto: Thomas F. Starke
Im Interview spricht der gebürtige Aachener über den hindernisreichen Weg von der Dritt- in die Erstklassigkeit, über Trikots mit falschem Flock, die Wirkung eines Shitstorms und was die Zukunft bringen wird – für Arminia, für Fabian Klos und natürlich für ihn selbst. Sie waren damals 32 und noch ohne Erfahrung in dem Geschäft. Mit welchen Aussichten sind Sie seinerzeit zum Manager-Casting nach Bielefeld gekommen? Arabi: Ich war bei Alemannia Aachen Leiter der Scoutingabteilung, aber Erfahrungen als Manager hatte ich noch keine. Es wäre ja naiv gewesen, in der angesprochenen Konstellation dort hinzufahren und zu denken: Die kommen an mir nicht vorbei. Ich habe das zunächst unter dem Aspekt „Erfahrungen sammeln“ gemacht. Für den Sommer hatte ich bereits andere Pläne. Welche denn? Arabi: Jörg Schmadtke, der mich aus Aachen gut kannte, war damals Sportdirektor beim Bundesligisten Hannover und und ich wäre ihm als Leiter der Scoutingabteilung gefolgt. Sie haben Betriebswirtschaftslehre studiert. Hatten Sie nie vor, einen normalen Beruf zu ergreifen? Arabi: Doch, hatte ich. Ich habe mich bei verschiedenen Wirtschaftsunternehmen als Personaler beworben. Ich hatte zu der damaligen Zeit parallel noch andere Bewerbungsgespräche laufen. Aber dann überschlugen sich die Ereignisse. Der damalige Aachener Chefscout Jörg Jakobs wurde plötzlich Co-Trainer und Schmadtke bot mir bei Alemannia die Stelle des Chefscouts an. Damit nahm der Weg eine andere Richtung. War Schmadtke, heute Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg, Ihr wichtigster Förderer? Arabi: Das waren sowohl Jörg Schmadtke als auch Jörg Jakobs. Sie haben mir viele Einblicke in das Fußballgeschäft gegeben, mich zu Terminen mitgenommen und Kontakte hergestellt. Dieses Netzwerk hat mir geholfen, Fuß zu fassen. Wer von Arminia hat damals Kontakt zu Ihnen aufgenommen? Arabi: Es war an einem Freitag, ich war auf dem Weg zur Spielbeobachtung für Alemannia, als mich der damalige DSC-Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier kontaktiert hat.
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