1:1 - Arminia-Spieler in der Einzelkritik
Die Noten zum Abstiegsduell in Mainz

Bielefeld (WB) -

1:1 gegen Mainz: Dank des ersten Bundesligatreffers von Andreas Voglsammer hat Arminia Bielefeld eine Niederlage im Kellerduell der Fußball-Bundesliga beim FSV Mainz 05 abwenden können. Die Benotungen der DSC-Spieler zum Durchklicken:

Sonntag, 04.04.2021, 13:24 Uhr
Die DSC-Spieler bejubeln gemeinsam das 1:1 von Andreas Voglsammer.
Die DSC-Spieler bejubeln gemeinsam das 1:1 von Andreas Voglsammer. Foto: Thomas F. Starke

Die umgebaute Innenverteidigung wackelt, Masaya Okugawa beweist sein Können im Dribbling gegen drei Mainzer und die Einwechslung von Fabian Klos gibt dem Spiel einen etwas anderen Farbton. Außerdem belohnt sich Voglsammer für seinen engagierten Auftritt.

Vom Stammtorhüter bis zum Einwechselspieler: Die DSC-Spieler gegen Mainz in der Einzelkritik.

Die Noten zum Auswärtsspiel bei Mainz 05

1/15
  • Stefan Ortega Moreno: Spielte gewohnt gut mit und wehrte im ersten Durchgang einen strammen Abschluss von Barreiro ab. Wurde im Spielaufbau häufig gesucht: Mit 71 Ballkontakte die meisten aller Arminia-Spieler. In der 69. Minute riskierte er gegen Mwene alles, grätschte den Ball spektakulär ab und verhinderte ein mögliches 0:2. Zuvor beim Elfmeter von Brosinski (Foto) ohne Chance. - Note: 2,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Anderson Lucoqui: Kämpfte sich trotz früher Gelbverwarnung (14./nach Foul an Burkardt) bis zur 86. Minute durch. Musste im Laufe der Partie zweimal verletzungsbedingt behandelt werden (Foto). In der Anfangsphase bewahrte er sein Team vor einem frühen Rückstand, indem er zwei Meter vor der Torlinie klärte. Offensiv setzte der Linksverteidiger allerdings keine Akzente. - Note: 4,0

    Foto: Thomas F. Starke
  • Joakim Nilsson: Nach seiner Rückkehr in die Auswahl Schwedens wusste er im DSC-Abwehrzentrum nicht zu überzeugen. Nach elf Minuten sorgte ein Aussetzer im Spielaufbau für eine Großchance von Glatzel, die wohl nur ungenutzt blieb, weil der Mainzer Stürmer zu überrascht war. Vor dem Elfmeterpfiff kam er gegen Burkardt nicht mehr entscheidend in den Zweikampf (gewann nur 55%). - Note: 5,0

    Foto: Thomas F. Starke
  • Mike van der Hoorn: Erstmals seit Anfang Januar stand der Niederländer wieder in der Startelf. Das „Schlachtross“ in der Innenverteidigung holte immerhin 80% seiner Zweikämpfe. Blockte den Schussversuch von Glatzel gut (40.). Im Duell mit dem einschussbereiten Burkardt jedoch zu ungestüm und verursachte damit den Strafstoß (Foto). - Note: 4,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Cedric Brunner: Eine präzise Flanke auf Andreas Voglsammer (9.) sorgte für Arminias beste Torchance. Ansonsten nach vorne eher unauffäliig. Auf der rechten Abwehrseite gab es für die Mainzer jedoch kein Durchkommen: der Schweizer gewann alle seine direkten Duelle. Mit 33,96 km/h legte er den schnellsten Sprintwert der DSC-Spieler hin. - Note: 3,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Manuel Prietl: Arminias Konstanz in Person erwischte einen leicht unterdurchschnittlichen Tag vor der Abwehrkette. Zwar lief er mit 12,1 Kilometer von allen Spielern auf dem Feld die meisten, doch der Österreicher sammelte mit 34 Ballkontakten ungewöhnlich wenig Zeit mit dem Spielgerät am Fuß. Leistete sich gegen hochanlaufende Mainzer einen groben Fehlpass (61.). - Note: 4,0

    Foto: Thomas F. Starke
  • Arne Maier: Unter der Woche noch als Kapitän mit der U21-Nationalmannschaft bei der EM unterwegs, fehlte dem Mittelfeldspieler möglicherweise die nötige Frische, um sich auch offensiv einzuschalten. In der Abwehrarbeit ein solider Auftritt der Hertha-Leihgabe. - Note: 4,0

    Foto: Thomas F. Starke
  • Masaya Okugawa: Vor der Kopfball-Chance von Voglsammer setzte sich der Japaner gegen gleich drei Mainzer im Dribbling durch und fand anschließend Flankengeber Brunner (9.). In der Folgezeit ohne entscheidenden Einfluss auf das Spiel. Nach 71 Minuten kam Klos für ihn. - Note: 4,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Ritsu Doan: Eine Gehirnerschütterung aus dem Leipzig-Spiel führte dazu, dass der Japaner pausieren musste und nicht zum japanischen Olympia-Team reiste. Gegen die Mainzer hatte er als Stürmer über weite Strecken Probleme, die hohen Bälle aus der Abwehrreihe zu behaupten. Ein Freistoß in der achten Minute fand zwar den Kopf von van der Hoorn, diesem fehlte dann allerdings die Präzision. - Note: 4,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Andreas Voglsammer: Rückte für den angeschlagenen Fabian Klos in die Formation und stellte seine Qualitäten nicht nur beim ersten Bundesligatreffer unter Beweis. Hatte zuvor die beste Möglichkeit, als er einen Kopfball knapp über die Latte setzte (9.). Suchte viele Zweikämpfe und wurde dabei fünfmal gefoult. Beim Tor schoss er den ersten Versuch in die Mauer, den Abpraller brachte er per Dropkick im Gehäuse unter. „Der hoppelt so ganz komisch ins Eck“, freute sich Voglsammer. - Note: 3,0

    Foto: Thomas F. Starke
  • Michel Vlap: Der variable Offensivspieler war auf der rechten Außenbahn unterwegs. Setzte aber keine Akzente auf dem Flügel. Mit seiner Laufarbeit brachte er Torwart Zentner kurz in Verlegenheit, sodass ihm der Ball versprang (29.). Den Standardsituationen fehlte es an Torgefahr. Nach einer guten Stunde war Vlap Auftritt beendet. - Note: 4,5

    Foto: Thomas F. Starke
  • Fabian Kunze und Sergio Cordova: Nach seiner Einwechslung setzte Kunze mit einem Foul ein Zeichen an seine Mitspieler. Danach fiel er mit guter Passquote auf. Sein Kollege Cordova agierte glücklos und blieb ohne Effekt auf dem Rasen. 

    Foto: Thomas F. Starke
  • Fabian Klos: Kam in die Partie und zeigte direkt viel Einsatz. Nach der Hereinnahme mit guter Präsenz im gegnerischen Strafraum. Auch das ein oder andere Kopfballduell entschied der Kapitän für sich. Holte zudem den Freistoß vor dem 1:1 heraus.

    Foto: Thomas F. Starke
  • Nathan de Medina: Kehrte nach Rotsperre auf den Platz zurück und ersetzte für die letzten Minuten den angeschlagenen Lucoqui. Bei einer Chance von da Costa verlor er kurz die Zuordnung auf der Linksverteidiger-Position (87.).

    Foto: Thomas F. Starke
  • Christian Gebauer: Genau wie de Medina in der 87. Minute eingewechselt, blieb der Österreicher ohne große Bedeutung in der Schlussphase. 

    Foto: Thomas F. Starke
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