Die heimischen Vereine wenden sich in den sozialen Netzwerken an ihre Mitglieder
Tricks mit Kroos – Botschaften vom SCP

Halle (WB). Ob Fußballstar, Amateurmannschaft oder Verein: In den sozialen Netzwerken gibt es in diesen Tagen viele Tipps, Appelle und Angebote von Sportlern – ihre Botschaften: 1. Bleibt Zuhause. 2. Bewegung und Spaß sind auch in Corona-Zeiten möglich. 3. Wir helfen euch.

Donnerstag, 26.03.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 17:50 Uhr
Kreativ: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des SC Peckeloh nehmen eine Idee des FSV Gütersloh auf und wenden sich mit dieser Collage an ihre Vereinskollegen. Foto:
Kreativ: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des SC Peckeloh nehmen eine Idee des FSV Gütersloh auf und wenden sich mit dieser Collage an ihre Vereinskollegen.

So hat zum Beispiel der SC Peckeloh nach der Toilettenpapier-Challenge (WB vom 20. März), an der sich selbst Maskottchen Hugo beteiligt hat, noch weitere Aktionen gestartet. Alle Spielerinnen des Bezirksliga-Teams sind dort einzeln abgelichtet und haben eine Idee des Zweitligisten FSV Gütersloh aufgenommen. Die Fotos ergeben eine Collage mit der Botschaft: „Gemeinsam für alle bleiben wir Zuhause. Das schaffst du auch – danke.“ Zudem weist der SCP humorvoll auf das wichtige Thema „Händewaschen“ hin.

Gemeinschaft vorleben

SG Oesterweg möchte das „Versmolder Hilfstelefon“ unterstützen. Das Haus der Familie (Stadt Versmold) und das Deutsche Rote Kreuz Versmold koordinieren Anrufe von Personen, die auf Hilfe angewiesen sind. Aus Reihen der SG stehen zehn junge Sportler bereit, die Einkäufe und andere Besorgungen übernehmen. „Es ist sehr befremdlich, wenn das Vereinsleben von heute auf morgen still steht. Da sich in unserem Vereinsnamen das Wort Gemeinschaft wiederfindet und uns auch auszeichnet, möchten wir das Hilfstelefon unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Vorstandes. Einen Einkaufsservice unter dem Motto „Mitglieder helfen Mitgliedern“ hat zuvor schon der SV Häger angeboten.

Fast alle Vereine wenden sich darüber hinaus an ihre Mitglieder – so auch die Fußball-Abteilung der Spvg. Steinhagen mit folgender Botschaft: „Wir fordern alle Mitglieder auf, bei Verdachtsfällen besonnen zu reagieren und grundsätzlich die Hinweise des Robert-Koch-Institutes zu beachten und ihnen Folge zu leisten. Sollte ein Vereinsmitglied Hilfe benötigen - egal in welcher Form - wir werden helfen. Wendet euch an uns, gemeinsam sind wir viel stärker.“

Aktiv sein, Videos drehen

Zudem werden vor allem junge Sportler dazu animiert, nicht nur virtuell zu zocken, sondern weiterhin richtig zu trainieren. Das gilt auch für die Tennisspieler der Breakpoint-Base. Alle zwei Tage bekommen sie neue Ideen übermittelt, um die freie Zeit Zuhause auch aktiv zu nutzen. Dabei soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Wer an der Aktion mitmacht, kann dies mit einem Video belegen. Bis Ostermontag wollen die Trainer die besten Clips auswählen und mit Preisen belohnen.Teilnehmen dürfen im übrigen auch Nicht-Mitglieder.

Weltmeister macht es vor

Millionen von Kindern und Jugendlichen erreicht ein Weltmeister wie Toni Kroos, wenn er zur „Tonishome-Challenge“ aufruft. Um die Kinder vom derzeit langweiligen Alltag abzulenken und zum Training zu ermuntern, hat er angekündigt, in den kommenden 14 Tagen täglich eine andere Übung vorzumachen. Die Aktion ging schnell durch die digitale Welt und erreichte auch heimische Nachwuchskicker. Talente können filmen, wie sie die Übungen umsetzen und veröffentlichen. Dafür stellte Kroos Geschenke in Aussicht. Die Sieger verkündet der Real-Profi jeweils mit der nächsten Aufgabe. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein signiertes Trikot und eine DVD seines Kinofilms “Kroos”. Zahlreiche Jugendspieler wie TSV Amshausens Lasse Scholz nehmen an der Challenge teil und zeigen teilweise beeindruckende Dribblings und Kunststücke. Auch Kroos nutzt seine Aktion für eine Botschaft an die Fans: “Es sind für uns alle schwierige und herausfordernde Zeiten, aber nur gemeinsam kommen wir hier schnellstmöglich wieder raus. Also denkt an eure Gesundheit und an eure Mitmenschen. Seid solidarisch und bleibt zu Hause.“

 

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