Fußball: Steckbrief des A-Liga-Aufsteigers SC Halle
Tingel senst sogar den eigenen Trainer um

Halle (WB). SC Halle hat als Zweitplatzierter der Fußball-Kreisliga B den Sprung ins Kreisoberhaus perfekt gemacht. Trainer Murat Belen stellt sein Aufstiegsteam vor.

Dienstag, 23.06.2020, 18:22 Uhr aktualisiert: 23.06.2020, 18:25 Uhr
SC Halle hat den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A geschafft. Die Mannschaft hat auf und neben dem Platz einiges zu bieten. Foto:
SC Halle hat den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A geschafft. Die Mannschaft hat auf und neben dem Platz einiges zu bieten.

Metin Kaya: Hat die Hälfte seiner Spiele mit nur halber Wirbelsäule und einem Bein bestritten, aber trotz zahlreicher Verletzungen die Mannschaft nicht im Stich gelassen. Eigentlich ein sehr ruhiger Mensch, ist aber auf dem Platz aggressiv und kommunikativ.

Roman Landwehr: Trotz seines Studiums in Hannover hat er sich sonntags zur Verfügung gestellt, wenn er gebraucht wurde. Seine Fitness stellt ohnehin niemand in Frage. Bei Waldläufen sollte man nicht unbedingt versuchen, sein Tempo mitzugehen.

Enes Savran: Ist erst im Winter zu uns gestoßen und konnte sich auch aufgrund von Verletzungen nur selten beweisen. Aber ganz sicher ein dufter Typ.

Gökay Bostanci: Auch beim Training verlässt man mit ihm als Gegenspieler niemals schmerzfrei den Platz. Außerdem ein Sportliche Leiter mit viel Engagement. Tut alles dafür, dass jeder Spieler glücklich und zufrieden ist.

Jeffrey Johannesmann: Unser Capitano! Wenn Jeff eine Ansprache hält, dann ist Gänsehaut garantiert. Und was er erzählt, das lebt er auch jede Sekunde auf dem Platz vor. Auch abseits vom Fußball kann er problemlos den ganzen Abend und auch den Morgen danach den Alleinunterhalter spielen.

Joris Karsten: Selber aufgestiegen und Arminia spielt nächste Saison 1. Liga - mehr geht nicht. Wenn der Coach ihm sagen würde, er solle 90 Minuten die Außenlinie hoch und runter sprinten, würde er ihn angrinsen und noch zusätzliche 20 Minuten dran hängen.

Lukas Kres: Unser Phillip Lahm. Erledigt immer gewissenhaft seine Aufgaben und muss nicht im Mittelpunkt stehen. Egal was passiert, Lukas hat immer ein Lächeln im Gesicht. Gehört zu den jungen Burschen, die eine sehr positive Entwicklung genommen haben. Bei 18 von 19 Spielen in der Startelf – das ist der Bestwert.

Felix Schael: Der entspannteste Typ auf diesem Planeten. Auf dem Platz unscheinbar aber stark. Hat sich zum absoluten Leistungsträger entwickelt – auch beim Feiern.

Jannik Schmidt: Einer von den jungen Wilden. Man muss ihn immer ausbremsen, damit er nicht nach jedem Zweikampf vom Schiri verwarnt wird.

Louis Brickenkamp: Unser unermüdliche Arbeiter. Hat bereits letzte Saison als A-Jugendlicher ausgeholfen und bewiesen, dass er problemlos mithalten kann.

Tobias Brinkmeyer: Ausnahmetalent. Plagt sich leider immer wieder mit Verletzungen herum. Wir würden uns sehr freuen, ihn mal wieder regelmäßig in Aktion zu erleben.

Lukas Epke: Unser Adonis. Sieht aus wie ein Topmodel und kann sprinten wie Usain Bolt. Wenn Lukas sein Shirt auszieht gilt FSK 18.

Thorben Goldbecker: Immer da, wenn man ihn braucht. Jeder Zentimeter des Platzes wird von ihm regelmäßig beackert. Er verstärkt nächste Saison unsere Reserve.

Dennis Heymann: Tingel erinnert mit seiner Haarpracht an Tingel Tangel Bob von den Simpsons. Unsere Maschine würde am liebsten auf den Ball verzichten und nur Zweikämpfe führen. Unvergesslich, als er gemeinsam mit dem Gegner auch seinen mitspielenden Trainer umsenste.

Daniel Kittlitz: Kitti ist unfassbar schnell und ehrgeizig auf dem Platz. Er liebt es, mit dem Trainer zu diskutieren. „Warum muss ich als Innenverteidiger vorne links eine Flanke schlagen?“ Randnotiz: Seine Flanke leitetet ein Tor ein.

Julius Kubach: Julius hat schwere Verletzungen hinter sich. In der nächsten Saison möchte er aber wieder voll angreifen.

Tolga und Tolunay Özata: Tolga der Ruhige und Tolunay der Laute. Der eine kann und will nicht, weil er keine Zeit mehr für den Fußball findet. Und der andere will und kann nicht, weil ihn Verletzungen plagen. Zweifelsohne sind diese Brüder absolut überragende Zocker und eine Bereicherung für jede Mannschaft, auf und neben dem Platz.

Dennis Schmidt: Die fußballerischen Qualitäten unseres spielenden Co-Trainers stehen außer Frage. Er ist allzeit bereit, seine Mannschaftskollegen zum Lachen zu bringen und verbringt am liebsten noch Stunden nach dem Training vor der Kabine. Sein Anteil an der positiven Entwicklung der Mannschaft ist immens.

Julian Suchomel: Trägt die Nummer zehn, auch wenn er meistens auf der Sechs spielt. Ein entspannter Zeitgenosse. Sieht immer so aus, als wenn ihm langweilig wäre.

Maximilian Vonk: Wenn unser Vize-Capitano fällt und wieder aufsteht, ist es quasi eine Bewegung. Max geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Und wenn man denkt, man hat ihn ausgespielt, schafft er es im letzten Moment dennoch, mit seinen langen Beinen an den Ball zu kommen.

Jannik Wiechert: Jannik hat so viel Speed. Er läuft einfach durch die Gegner hindurch, statt sie auszuspielen. Wird bei fast jedem Spiel von seiner besseren Hälfte Isabell angefeuert.

Elvis Rasidi: Winterneuzugang mit bisher erst einem Spiel für den SC. Sein Transfer hat sich dennoch bereits gelohnt, denn durch ihn kam Leben in die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft.

Mohamad Alkhateb: Unser Wirbelwind ist eine echte Frohnatur. Wir sind alle traurig, dass er uns zur neuen Saison verlassen wird, da er mit seiner Familie nach Süddeutschland zieht.

Cem Kalkan: Unsere Lebensversicherung. Mit seinen 32 Toren hat Cem maßgeblichen Anteil am Erfolg der Mannschaft. Ein klassischer Mittelstürmer. Manchmal sieht man ihn 90 Minuten nicht auf dem Platz, und am Ende hat er trotzdem zwei Tore erzielt.

Reinhard Vogt (Betreuer): Physio, Seelsorger, Zeugwart Trainer-Berater und „Hooligan“ sind nur einige seiner vielen Rollen. Jeder liebt ihn, auch wenn man mal einen Spruch von ihm abbekommt.

Fabian Fahrtmann (Betreuer): Locke unterstützt die Mannschaft, wo er kann – mit motivierenden Worten ebenso wie mit einem heißen Tee im Winter. Spielt selbst in der Zweiten.

Jörg Stüber (Sportlicher Leiter): Jörg steht zu 100 Prozent hinter dem SC Halle und unterstützt das Team, wo er kann. Und er lässt beim Waldlauf bisweilen den einen oder anderen Spieler ganz alt aussehen.

Und das sagt Gökay Bostanci über Murat Belen: Durch seinen offenen und ehrlichen Umgang haben wir nicht nur unser sportliches Ziel erreicht, sondern konnten auch als Mannschaft reifen. Er hat besonders den jungen Spielern vertraut und sie auch mal Fehler machen lassen. Das passt sehr gut zur Philosophie unseres Vereins, Talente und unsere Mannschaft nachhaltig aufzubauen.

 

 

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