Mario Lüke will dazu beitragen, den SC Verl im Profifußball zu etablieren
Auch Kulttrainer Neururer spielt mit

Altkreis -

Die Gegner heißen nicht mehr Rödinghausen, Homberg oder Lotte, sondern Dynamo Dresden, 1860 München oder MSV Duisburg. Der Aufstieg des SC Verl in die 3. Liga hat auch das (Berufs-) Leben von Mario Lüke auf den Kopf gestellt. Nach 14 Jahren als Radio-Moderator ist der Ex-Trainer der Spvg. Steinhagen nun in den Profifußball gewechselt. Der 33-Jährige ist beim Neuling hauptamtlich als Leiter Marketing, Medien und Kommunikation tätig. Von Stephan Arend
Montag, 22.03.2021, 19:50 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.03.2021, 19:50 Uhr
Zuhause in der Sportclub Arena: Mario Lüke arbeitet beim Drittligisten SC Verl hauptamtlich als Leiter Marketing, Medien und Kommunikation.
Zuhause in der Sportclub Arena: Mario Lüke arbeitet beim Drittligisten SC Verl hauptamtlich als Leiter Marketing, Medien und Kommunikation. Foto: Stephan Arend
Schlaflose Nächte hat Lüke nach den ersten Gesprächen mit den Verler Verantwortlichen nicht gehabt. Zum einen habe ihn sein Job beim Radio nicht mehr so gepackt wie früher. Zum anderen sei die Aufgabe beim Sportclub zu reizvoll gewesen, um das Angebot auszuschlagen: „Das hätte ich später ganz sicher bereut.“ Sportlich ist Verl zuletzt „durch die Decke geschossen“, wie es Lüke, der schon als Jungspund Stadionsprecher beim Sportclub war, formuliert. Doch auch abseits des grünen Rasens muss ein Verein sich entwickeln, um dauerhaft im Profifußball mitzumischen. „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich der SC Verl in der 3. Liga etabliert“, hat Mario Lüke bei seinem Amtsantritt im Sommer versprochen. Was das genau bedeutet und warum er die Meisterschaftsspiele seiner Mannschaft nun mehr genießen kann, das verrät ein Blick in den Terminkalender des Steinhagener Aufstiegstrainers von 2019 - eine Woche mit Mario Lüke beim Profiverein SC Verl in der 3. Liga.   Montag Der SC Verl, der von mehr als 100 zumeist regionalen Partnern unterstützt wird, möchte auch in Liga drei bodenständig und nahbar sein. Der Aufsteiger hat den kleinsten Etat in Liga drei. Bei der Suche nach neuen Sponsoren erhofft sich Lüke auch an diesem Tag nicht nur mit Logos von Sponsoren auf der Vereinshomepage, Social Media Posts und Werbeanzeigen im Stadionheft zu punkten. Er kann auch große Zahlen ins Spiel bringen. Die Verler Partien werden auf Magenta-Sport von 50.000 TV-Zuschauern verfolgt. Die Ausschnitte in der ARD-Sportschau ab 18 Uhr sehen fünf Millionen Fußball-Fans. Da kann es sich für ein Unternehmen lohnen, Werbeflächen im Stadion zu belegen. Mal ergreift Lüke die Initiative und greift zum Hörer. Mal bekundet ein Unternehmen von sich aus Interesse. „Vielen Firmen geht es auch darum, sich zu vernetzen, untereinander Kontakt zu haben“, sagt Lüke und verweist auf die Sponsoren-App des Vereins.
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