Notbremse und Lockdown bis zum 18. April haben Folgen für den Amateursport
Fußball: Alles spricht für Annullierung

Altkreis -

Am Dienstag haben Marlon und Julius ihre Trikots und Fußballschuhe angezogen und sind zum Amshausener Sportplatz gefahren. Nach monatelanger Zwangspause haben sie dort mit der C-Jugend des TSV zum zweiten Mal in diesem Jahr trainiert. Nach den Beschlüssen des jüngsten Bund-Länder-Gipfels und den ersten Äußerungen von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird es ab Montag zumindest mit normalem Mannschaftstraining wohl zunächst einmal wieder vorbei sein. Auch für die Restart-Pläne des Fußballverbandes und mögliche Aufstiegsrunden der Handballer könnten die Beschlüsse den Knockout bedeuten. Von Stephan Arend
Mittwoch, 24.03.2021, 00:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021, 00:30 Uhr
Ein kurzes Vergnügen: Mannschaftstraining wird auch für Kinder bis 14 Jahren
Ein kurzes Vergnügen: Mannschaftstraining wird auch für Kinder bis 14 Jahren Foto: Stephan Arend
Das WESTFALEN-BLATT beleuchtet im Gespräch mit Hans Feuß, Vorsitzender des Kreissportbundes, Antje Strothmann, Vorsitzende der Leichtathleten des LC Solbad, und Manfred Schnieders, FLVW-Vizepräsident Amateurfußball, die Fragen, die sich heimische Sportler nach dem angekündigten Lockdown bis zum 18. April stellen.   Was war bisher möglich? Bisher durften unter freiem Himmel neben höchstens fünf Personen aus maximal zwei Hausständen bis zu 20 Kinder im Alter von bis einschließlich 14 Jahren trainieren. Neben Fußballteams haben auch junge Leichtathleten oder vereinzelt Nachwuchshandballer Übungseinheiten draußen absolviert. Im nächsten Öffnungsschritt wären diese Einheiten auch für Jugendliche und Erwachsene möglich gewesen, ebenso wie kontaktfreier Hallensport. „Das Training mit der Gruppe hat richtig Bock gemacht. Solange wir dürfen, trainieren wir beim LC Solbad so weiter“, will auch Trainerin Antje Strothmann die Einheiten mit ihren Schützlingen genießen, bevor die Notbremse in Kraft tritt. Ab Montag müsse man dann sehen, was individuell oder zu zweit noch möglich ist. Was bedeuten die steigenden Infektionszahlen? Sieben-Tages-Inzidenz-Werte von über 100 verhindern (wie von der Landesregierung bereits vergangene Woche angekündigt) nicht nur weitere Lockerungen. Gleichzeitig sorgt die sogenannte Notbremse dafür, dass wieder die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, umgesetzt werden würden. Sport unter freiem Himmel wäre demnach alleine zu zweit oder innerhalb des eigenen Hausstandes erlaubt, ebenso Einzelunterricht. Somit könnte zum Beispiel weiter Golf oder Tennis draußen gespielt werden.   Ist Mannschaftstraining für Kinder ab sofort verboten? Nein.
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