Sportvereine verlieren vor allem Kinder und Jugendliche
Großvereine sind besonders gebeutelt

Altkreis -

Mit der Veröffentlichung der Mitgliederstatistik hat der Landessportbund (LSB) NRW eine erste Bilanz des Pandemiejahres vorgelegt: Erstmals seit langem treiben in NRW weniger als fünf Millionen Menschen in Vereinen Sport, der LSB rechnet für seine 18.000 Sportvereine mit einem durchschnittlichen Mitgliederrückgang von 3,5 Prozent. Von den fünf Altkreis-Kommunen hat lediglich Versmold weniger Verluste, Borgholzhausen, Halle, Steinhagen und Werther hingegen liegen teils deutlich darüber. . Von Sören Voss
Freitag, 02.04.2021, 12:14 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.04.2021, 12:14 Uhr
Die Kurven fallen: Mitglieder-Entwicklung in den Sportvereinen im Altkreis Halle.
Die Kurven fallen: Mitglieder-Entwicklung in den Sportvereinen im Altkreis Halle. Foto: Sören Voss
Über die einzelne Mitglieder-Entwicklung in vielen Altkreis-Vereinen hat das WESTFALEN-BLATT bereits am 1. und 2. März berichtet. Wie aussagekräftig sind die Zahlen? Alle Vereine müssen ihre Mitglieder an den Landessportbund melden, denn die Zahlen dienen als Grundlage für sowohl die zu entrichtenden Beiträge an Landes- und Kreissportbund als auch für Fördergelder. Doppelmitgliedschaften in zwei Vereinen werden auch doppelt gezählt. Da sich alle Daten allerdings auf den 1. Januar beziehen, bilden sie die aktuellsten Entwicklungen noch nicht ab.   Wie bewertet der LSB die Entwicklungen? „Der Sport ist eine starke Kraft. Gemeinsam können wir den Turnaround schaffen, auch wenn die mangelnde Planbarkeit leider zum festen Begleiter geworden ist“, betonte LSB-Präsident Stefan Klett auf der Jahreshauptversammlung am Samstag, die erstmals digital durchgeführt worden war. LSB-Vorstandsvorsitzender Dr.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7898153?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F2514637%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7898153?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F2514637%2F
Im Handwerk überwiegt Zuversicht
Das Bauhandwerk bleibt das Zugpferd: Im Bauhauptgewerbe ist die Auftragsreichweite seit Herbst um fünf Wochen angewachsen, im Ausbaugewerbe um 1,9 Wochen.
Nachrichten-Ticker