Fr., 21.12.2018

TSG Harsewinkel bangt heute beim Soester TV um Florian Bröskamp Hoffen auf Weihnachtspräsent

Durch die Rückkehr von Nico Schmeckthal dürfte die Abwehr der TSG Harsewinkel an Stabilität gewinnen. Auch im Angriff vermochte der Kreisläufer vor seiner krankheitsbedingten Pause, so wie hier im Spiel gegen Gladbeck, zu überzeugen.

Durch die Rückkehr von Nico Schmeckthal dürfte die Abwehr der TSG Harsewinkel an Stabilität gewinnen. Auch im Angriff vermochte der Kreisläufer vor seiner krankheitsbedingten Pause, so wie hier im Spiel gegen Gladbeck, zu überzeugen. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Harsewinkel (WB). Nach den schweren Rückschlagen mit zwei Niederlagen gegen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist Handball-Oberligist TSG Harsewinkel heute Abend ab 20 Uhr beim Topteam Soester TV gefordert.

Alles dreht sich dabei um die Frage, ob Florian Bröskamp wieder für den Aufsteiger auf Torejagd gehen kann. Der Rückraum-Shooter verletzte sich beim 28:37 in Oberaden an der rechten Körperseite und kam beim 29:34 gegen Bielefeld-Jöllenbeck nur für ein paar Pässe auf das Spielfeld. »Flo ist für uns unentbehrlich. Wir brauchen ihn, um Punkte zu holen«, sagt TSG-Co-Trainer Timo Schäfer. Bröskamp ließ die Einheit am Dienstag aus und ließ sich stattdessen von Physiotherapeut Simon Klima behandeln. Hinter seinem Einsatz in der Soester Bördehalle steht ein großes Fragezeichen.

Trainer hoffen auf Weihnachtsgeschenk

Genaus so unklar ist, auf welche Stand-bye-Spieler (Sebastian Dreiszis und Moritz Schneider kommen infrage) die TSG zurückgreifen kann. Nico Schmeckthal steht nach auskurierter Krankheit wieder zur Verfügung. »Die beiden Niederlagen gegen Oberaden und Jöllenbeck ärgern die Jungs. Sie werden griffig und bereit sein, um eine Reaktion zu zeigen«, verspricht Timo Schäfer, der zudem »auf ein Weihnachtsgeschenk für mich und Manuel Mühlbrandt« hofft.

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Die Punkte für den Klassenerhalt muss Harsewinkel in eigener Halle holen.

Sören Hohelüchter

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Mit einem Erfolg im Nachholspiel beim Soester TV würde die TSG nach Punkten (derzeit 4:20) mit Oberaden (6:20) gleichziehen und sich auch wieder in Schlagdistanz zum TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (7:19) sowie Möllbergen und Hemer (beide 8:18) befinden.

Die bislang auswärts gezeigten Leistungen der Harsewinkeler taugen indes nicht dazu, um in großen Optimismus zu verfallen. »Die Punkte für den Klassenerhalt müssen sie in eigener Halle holen. Daher war die Niederlage gegen Jöllenbeck schon ein Nackenschlag«, sagt der Soester Trainer Sören Hohelüchter, bei dessen Team sich die personelle Lage etwas entspannt hat. Die zuletzt verletzten Max Loer und Anton Schönle sind wieder fit, Axel Löhr wird nach einem Muskelfaserriss im Wurfarm wie schon bei der jüngsten 31:34-Heimniederlage gegen die TSG A-H Bielefeld wohl nur in der Abwehr eingesetzt werden.

Nico Schmeckthal kehrt zurück

Um in Soest für eine Überraschung sorgen zu können, muss die TSG Harsewinkel vor allem ihre Fehler minimieren. Gerade im Angriff wurden zuletzt zu viele falsche Entscheidungen getroffen, neben Kapitän Sven Bröskamp fehlte die ordnende Hand. Die Abwehr dürfte durch die Rückkehr von Nico Schmeckthal an Stabilität hinzugewinnen. Sollte auch noch Sebastian Dreiszis zur Verfügung stehen, dann wird sich die Qualität in diesem Mannschaftsteil deutlich erhöhen.

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