Do., 07.02.2019

Handball-Oberligist TSG Harsewinkel wartet noch auf den ersten Punkt in der Fremde Platzt auswärts endlich der Knoten?

Bislang konnten Kevin Brown und die TSG Harsewinkel nur in eigener Halle punkten. Das soll sich ändern.

Bislang konnten Kevin Brown und die TSG Harsewinkel nur in eigener Halle punkten. Das soll sich ändern. Foto: Wolfgang Wotke

Harsewinkel (WB/dh). In der Hinrunde kassierte die TSG Harsewinkel zum Saisonstart zweistellige Niederlagen gegen die TSG A-H Bielefeld, den ASV Hamm II und den HTV Hemer. In der Rückserie hatte der Handball-Oberligist die Bielefelder am Rande einer Niederlage, hielt 45 Minuten lang in Hamm mit und bezwang am vergangenen Sonntag Hemer mit 29:28. »Das zeigt doch, welche absoluten Entwicklungsschritte wir gemacht haben«, sagt TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt, der seinen Tabellenletzten am Samstagabend beim TuS Ferndorf II (19.30 Uhr) dennoch einmal mehr als »krassen Außenseiter« sieht.

Dabei ging das Hinspiel »nur« mit 24:29 verloren. Warum also sollte die TSG beim Tabellen-Achten nicht für eine Überraschung gut sein? »Wir müssen alles dafür tun, um an unsere 100 Prozent heranzukommen. Nur dann haben wir die Chance, um eventuell etwas mitzunehmen«, weiß »Mühle« um die Anstrengungen, die unternommen werden müssen.

Zwei Stunden Busfahrt und unbekannte Halle

Und in Ferndorf spricht zunächst einmal alles gegen die TSG: Auswärts ist der Aufsteiger noch ohne Punkt, für fast alle Harsewinkeler ist die Sporthalle Kreuztal neues Terrain und die mehr als zwei Stunden lange Busanfahrt bis in die Nähe von Siegen behagt auch nicht jedem. »Da macht die Rückfahrt nur Spaß, wenn man gewonnen hat«, so Manuel Mühlbrandt. Immerhin: Krombach liegt nur gut sechs Kilometer von Ferndorf entfernt, vielleicht lässt sich in der dort ansässigen Brauerei im Erfolgsfall noch etwas abstauben.

Breite des Kaders dürfte entscheidende Rolle spielen

Der Heimsieg über Hemer hatte indes für einige Harsewinkeler unangenehme Nebenwirkungen: Sie litten Anfang der Woche unter Brech-Durchfall. »Keine Ahnung, was die am Sonntagabend noch gefuttert haben«, meint Mühlbrandt, der nun befürchtet, dass der eine oder andere in Ferndorf nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein könnte. Die Breite des Kaders dürfte also eine entscheidende Rolle spielen.

Da ist es gut zu wissen, dass Akteure wie Julian Schüpping oder Albert Kreismann spätestens seit dem Hemer-Spiel aus der zweiten Reihe nach vorne getreten sind. Sechs Pluspunkte stehen aktuell auf dem TSG-Konto. Für den Klassenerhalt, so »Mühle«, seien wohl 14 Zähler nötig. Fehlen also noch acht bis zum Saisonziel...

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