Fußball: PSV empfängt den FCS auf der Senne-Alm
Den Aufstieg wieder im Blick

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB/hf). Nach einem Kurz-Trainingslager in einer Kaserne und erfolgreichen ersten Testpartien bittet der C-Ligist PSV Stukenbrock-Senne diesen Freitag den Bezirksliga-Absteiger FC Stukenbrock auf die Senne-Alm.

Donnerstag, 20.07.2017, 18:48 Uhr aktualisiert: 20.07.2017, 18:51 Uhr
Sebastian Räker (links) und Bruder Christian Räker schnüren auch in der anstehenden Saison für den PSV Stukenbrock-Senne ihre Schuhe. Mit 57 Toren war Sebastian Räker treffsicherster Schütze der Liga in der vergangenen Spielzeit. Nun ist er nicht nur Torjäger, sondern auch Co-Trainer bei den Stukenbrock-Sennern. Foto: Hendrik Fahrenwald
Sebastian Räker (links) und Bruder Christian Räker schnüren auch in der anstehenden Saison für den PSV Stukenbrock-Senne ihre Schuhe. Mit 57 Toren war Sebastian Räker treffsicherster Schütze der Liga in der vergangenen Spielzeit. Nun ist er nicht nur Torjäger, sondern auch Co-Trainer bei den Stukenbrock-Sennern. Foto: Hendrik Fahrenwald

Es ist für beide Mannschaften das traditionsreichste Spiel der Vorbereitung, die für den PSV mal wieder am Anfang einer Aufstiegssaison stehen soll. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.

Am Ende fehlte ein Punkt

»Aufgrund der FCS-Vergangenheit einiger Spieler ist die Partie natürlich ein Highlight«, sagt PSV-Trainer Marcus Pfeiffer, der mit seinem Team zum zweiten Mal in Folge den Aufstieg in der anstehenden Saison ins Visier nimmt und dafür auch ein Sender Trio verpflichtet hat. Mit Justin Henderson, Calum Williams und Dominik Jelen sind gleich drei ehemalige SW-Spieler in diesem Sommer zum PSV gewechselt.

Bereits in der vergangenen Saison wollten die Stukenbrock-Senner nach zahlreichen Neuzugängen, darunter auch Sebastian und Christian Räker, die schon in der Bezirksliga für den FC Stukenbrock gespielt haben, raus aus der Kreisliga C. Am Ende scheiterte das Vorhaben, trotz bestem Sturm und bester Defensive der Liga, an lediglich einem Punkt. »Natürlich waren wir alle enttäuscht, aber wir haben es verarbeitet«, sagt Pfeiffer.

Ein Bruck blieb aus

Ein Bruch nach dem Scheitern blieb aus, stattdessen setzten die Stukenbrock-Senner ein Zeichen für einen erneuten Angriff. Pfeiffer blieb im Amt. Toptorschütze Sebastian Räker, der alleine 57 Mal für seinen Verein in der Liga traf, beförderte der PSV in die Position des treffsicheren Co-Trainers. »Jetzt macht er bei uns alles«, scherzt Pfeiffer.

Alles in die Waagschale wollen die Stukenbrock-Senner auch für den Aufstieg werfen. »Wir müssen das nachholen, was wir in der vergangenen Saison verpasst haben«, sagt Pfeiffer. »Der Aufstieg muss her, so sieht auch die Vorgabe des Vereins aus.«

Um optimale Voraussetzungen für den Saisonstart zu schaffen, bat das Trainerduo am vergangenen Wochenende die Jungs von der Senne-Alm in eine Augustdorfer Kaserne ins Kurz-Trainingslager. »Das kam gut an und wir sind gut im Soll«, sagt Pfeiffer. Das will er nun auch gegen den FCS beweisen. »Wir wollen uns mit denen messen, Paroli bieten und Akzente setzen.«

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