Kreispokal: PSV Stukenbrock-Senne gewinnt 2:1 gegen SC Ostenland
Sensation auf der Senne-Alm

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Henderson fliegt, PSV siegt: Der C-Ligist PSV Stukenbrock-Senne haut den A-Ligisten SC Ostenland aus dem Kreispokal. Dabei brachten die Gastgeber ihre 2:1 (1:0)-Führung mit zehn Spielern ins Ziel.

Sonntag, 06.08.2017, 20:03 Uhr aktualisiert: 06.08.2017, 20:05 Uhr
PSV-Torhüter Sascha Koch (links) freut sich nach dem Abpfiff über den 2:1-Sieg seines Teams. In der 89. Minute parierte der Rückhalt eine der wenigen Chancen des SC Ostenland. Für ihn und sein Team geht es in der zweiten Pokalrunde weiter. Foto: Hendrik Fahrenwald
PSV-Torhüter Sascha Koch (links) freut sich nach dem Abpfiff über den 2:1-Sieg seines Teams. In der 89. Minute parierte der Rückhalt eine der wenigen Chancen des SC Ostenland. Für ihn und sein Team geht es in der zweiten Pokalrunde weiter. Foto: Hendrik Fahrenwald

Das hat es auf beim PSV seit mehr als 15 Jahren nicht gegeben. In einer packenden Partie lösten die Stukenbrock-Senner das Ticket für die zweite Runde und sorgten für die Sensation des Kreispokals. »Es ist das eingetroffen, was sich alle von uns gewünscht haben«, sagt Co- und Spielertrainer Sebastian Räker vom PSV. Er und seine Teamkollegen lagen sich nach 90 Minuten in den Armen.

Noch eine Viertelstunde vor Schluss drohte der Traum von der Sensation allerdings zu zerplatzen. Nach einem Zweikampf blieb Räker am Boden liegen. Teamkollege Calum Williams beschwerte sich einmal mehr, sah daraufhin die gelb-rote Karte und brachte sein Team in Unterzahl. Auf die Schockstarre folgte wenig später das Aufatmen, als Räker wieder den Platz betrat und neben seinem Bruder Christian aufspielte.

Umjubelte Führung

Die Gastgeber holten sich die Spielkontrolle zurück, die sie bis dato nur selten abgaben. Bei den Stukenbrock-Sennern um das ehemalige Sender Duo aus Justin Henderson und Calum Williams lief fast alles zusammen. »Uns war klar, dass wir einen perfekten Tag brauchen«, sagt Sebastian Räker. Eben jenen perfekten Tag läutete Williams nach einer Flanke von Christian Räker mit dem 1:0 ein (28.). Henderson war als erstes bei seinem Mitspieler, um zu gratulieren. Nacheinander stellten sich auch die restlichen Teamkollegen vor. Die umjubelte Führung brachte der PSV bis in die Pause.

Protest- statt Jubelschreie schallten hingegen nach dem Seitenwechsel durch die Alm. Der PSV tobte am Seitenrand, nachdem SC-Spieler Marvin Österdiekhoff aus abseitsverdächtiger Position zum 1:1 traf (52.).

»Weltklassetruppe«

Henderson mit neuem Schuhwerk (57.) und Dean Richert am langen Pfosten (59.) kündigten den PSV kurzerhand auch auf dem Spielfeld für den zweiten Durchgang an. Aus der Distanz und aus dem Nichts sorgte Sebastian Räker für noch mehr Gefahr. Mit einem zwar harten, aber unplatzierten Torabschluss leitete er den Siegtreffer ein. Denn der SC-Rückhalt ließ den Ball aus seinen Händen gleiten und der heranrauschende PSV-Spieler Rudolf Hermann staubte ab (64.).

Die Führung ließ sich die »Weltklasse-Truppe«, wie sie Co-Abteilungsleiter und Interimscoach Walent Cerkez bezeichnet, nicht nehmen. Williams (66.) und Sebastian Räker (90.) verschonten den SC sogar noch mit ihren Pfostentreffern.

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