Handball-Bezirksliga: FC Stukenbrock verliert mit 19:22 in Sennelager. Spiel mit »grottigen« Abschlüssen der Truppe um Trainer Klaus Hamel
Zu wenig Kapital geschlagen

Schloß Holte-Stukenbrock. Nach dem Erfolg der Vorwoche hat sich das Handball-Team des FC Stukenbrock in der Bezirksliga knapp dem TuS Sennelager geschlagen geben müssen. Mit 19:22 (10:13) verliert die abstiegsgefährdete Truppe von Trainer Klaus Hamel beim aktuellen Tabellensiebten.

Mittwoch, 20.02.2019, 07:15 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 07:20 Uhr
Sascha Freier (mit Ball) kann dem FCS – anders als hier gegen Steinheim – nicht im Spiel gegen Sennelager helfen. Foto: Carina Teckentrup
Sascha Freier (mit Ball) kann dem FCS – anders als hier gegen Steinheim – nicht im Spiel gegen Sennelager helfen. Foto: Carina Teckentrup

Beide Teams sind mit dem Harzverbot in der Halle nicht zurecht gekommen.

Klaus Hamel

»Beide Teams sind mit dem Harzverbot in der Halle nicht zurecht gekommen«, sagt Hamel. Aufgrund von Renovierungsarbeiten weicht der TuS derzeit in die Halle am Merschweg in Schloß Neuhaus aus. Die erste Viertelstunde des Spiels läuft noch ausgeglichen, zeitweise führen die Gäste dabei sogar – bis TuS-Spieler Marcel Merschmann den 7:7-Ausgleich (16.) erzielt. Sennelager erarbeitet sich einen Drei-Punkte-Vorsprung und baut diesen nach der Pause noch aus.

Erst Deittert erlöst den FCS nach zehn torlosen MInuten mit dem 15:20

Die Stukenbrocker geraten ins Hintertreffen und werfen satte zehn Minuten kein Tor. Christopher Deittert erlöst den FCS mit dem Treffer zum 15:20 (53.). »Entweder haben wir verworfen, die Würfe wurden gehalten oder es kamen technische Fehler dazwischen. Es war keine schöne Partie«, sagt Hamel. Insgesamt stehen 34 Fehlangriffe beim FCS zu Buche, allerdings gehen auch auf das TuS-Konto 32 gescheiterte Angriffe.

Trainer Hamel bemängelt grottige Abschlüsse und spricht vom blinden Huhn

»Unsere Abschlüsse waren grottig. Wenn man keine Tore macht, kann man auch nicht gewinnen«, bemängelt der FCS-Trainer und fügt mit Blick auf die Torschützenliste hinzu: »Jedes blinde Huhn findet mal ein Korn.« Etwa zwei Angriffe pro Minute zählt der Statistikfuchs. »Wahnsinn, was man sich da kaputt läuft.« Die Stukenbrocker kämpfen sich in den letzten Spielminuten erneut auf drei Tore heran. »Zum Ende hat Sennelager stark nachgelassen. Wir hätten noch etwa vier Minuten gebraucht, um den Rückstand aufzuholen.« Hamels Torwarte entschärfen pro Halbzeit fünf TuS-Würfe.

Klassenerhalt wird zur knappen Kiste – Samstag gegen Paderborn-Elsen

Hamel lässt defensiv zunächst mit einer 4:2-Deckung spielen, stellt dann aber auf ein 5:1-System um, als sich Sennelager auf die Stukenbrocker einstellt. Das funktioniert aus Stukenbrocker Sicht wieder gut. Andersherum läuft es dagegen nicht reibungslos. »Wir sind mit der Deckungsweise des TuS nicht klargekommen und haben kopflos agiert«, sagt Hamel. »Der Klassenerhalt wird eine knappe Kiste. Nun müssen wir Big Points einfahren, die so nicht eingeplant waren.« Die nächste Gelegenheit dazu haben die Stukenbrocker am kommenden Samstag gegen die punktgleiche HSG Paderborn-Elsen.

FC Stukenbrock: Björn Gohl, Jannis Grunwald – Frederic Henrichs (4 Tore), Christopher Deittert (3), Jonathan Herrmann (3), Fabian Lamberts (2), Henning Dirks (2), Daniel Papajewski (2), Marcel Klose (1), Daniel Tanger (1), Thorsten Grunwald (1), Kai Lamberts, Bjarke Edzards, Stefan Hackstein.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6404142?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F2514599%2F
Geburtstagsfeier: Fast 1000 Schüler und Lehrer in Quarantäne
Nach der Familienfeier steigen die Coronazahlen weiter. Aktuell sind zehn Schulen betroffen. Foto: Bernhard Pierel
Nachrichten-Ticker