Landesliga: Laufarbeit bei BV Lippspringe
Spvg. erwartet ein ganz weites Feld

Steinhagen (hn). Wer beim Landesligakonkurrenten BV Lippspringe gewinnen will, der sollte seine konditionellen Hausaufgaben gemacht haben. »Wir werden sehr viel laufen müssen«, orakelt Trainer Daniel Keller vor dem Auswärtsspiel seiner Spvg. Steinhagen beim aktuellen Tabellenzwölften.

Samstag, 15.10.2016, 10:48 Uhr aktualisiert: 15.10.2016, 10:51 Uhr
Von Mittelfeldrenner Jochen Pape sind am Sonntag neben Schuss- vor allem Laufqualitäten gefordert. Foto: Burkhard Hoeltzenbein
Von Mittelfeldrenner Jochen Pape sind am Sonntag neben Schuss- vor allem Laufqualitäten gefordert. Foto: Burkhard Hoeltzenbein

»Die haben einen total großen Sportplatz«, erklärt Keller, warum die Laufarbeit auf dem großzügig angelegten Spielfeld direkt hinter der Westfalen-Therme so besonders wichtig ist. Zumal das ambitionierte Team der Gastgeber, die als Aufsteiger im vergangenen Jahr mit Tabellenplatz sieben nicht zufrieden waren, diese Verhältnisse selbst effektiv nutzt. »Die sind laufstark, spielen intensiv und aggressiv«, erklärt Keller die Spielweise, auf die sich seine Mannschaft einstellen muss. Eben weil das Spielfeld so groß ist, müssen die Steinhagener in der Defensive die Abstände im Abwehrverband etwas anpassen, um nicht Gefahr zu laufen, diagonal überspielt und überrascht zu werden.

Was wiederum sehr hohe Aufmerksamkeit im Zentrum und die Bereitschaft, die Wege zuzulaufen erfordert. Zumal die Bäderstädter in Manuel Trost einen exzellenten Stürmer in ihren Reihen haben. Dazu kommt mit Sven Rönnike dahinter ein Mittelfeldstratege mit gutem Auge, der den tödlichen Pass spielen kann.

Andersherum will Keller offensiv die Freiräume noch besser als beim 1:1 gegen Theesen nutzen. »Wenn wir verlagern und Wechselbälle spielen, bekommen wir auch Lippspringe ans Laufen«, nennt er eine Gegenmaßnahme.

Erstmals in dieser Saison haben die Steinhagener ernstere Personalsorgen. Benedikt Schoebel hat aus dem Derby gegen Peckeloh eine Schulterverletzung davongetragen. Im selben Spiel verletzte sich Thomas Winder an den Bändern, was den Abwehrspieler noch einige Wochen vom Kicken abhalten wird. Auch René Schäfer konnte unter der Woche nicht trainieren. Dazu müssen Mesut Sahin und Daniel Schröder beruflich bedingt ihr Trainingspensum reduzieren. Am Sonntag fehlt zudem Hakan Erdem, der aus persönlichen Gründen in die Türkei gereist ist. »Wir haben bisher Glück gehabt. Jetzt ist der Kader eben mal gefordert. Das ist eine spannende Situation, aber ich habe volles Vertrauen in die Leute«, sagt Daniel Keller.

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