Landesliga: Steinhagen gegen gebeutelte Mastholter
Sieweke-Elf bekämpft Peckeloh mit Euphorie

Altkreis (guf). Spvg. Steinhagens Gegner steht mit dem Rücken zur Wand, der Gastgeber des SC Peckeloh hat zuletzt zweimal gewonnen: Die heimischen Fußball-Landesligisten sind voll gefordert, wollen sie ihre Plätze im Spitzenquartett behaupten.

Samstag, 22.10.2016, 05:55 Uhr aktualisiert: 22.10.2016, 06:02 Uhr
Vincent Hall (links) und Dennis Kipp: Die langen Kerls sind Sonntag besonders gefordert. Denn sowohl Peckeloh als auch Steinhagen treffen auf körperlich robuste Gegner. Foto: Sören Voss
Vincent Hall (links) und Dennis Kipp: Die langen Kerls sind Sonntag besonders gefordert. Denn sowohl Peckeloh als auch Steinhagen treffen auf körperlich robuste Gegner. Foto: Sören Voss

Spvg. Steinhagen - RW Mastholte. Steinhagen nähert sich nach der Derbyschlappe in Peckeloh mit dem 1:1 gegen Theesen und dem Sieg in Lippspringe Schritt für Schritt wieder der Bestform. Mastholte hingegen besetzt nach dem 1:4 im Nachholspiel gegen Maaslingen den ersten Abstiegsplatz – nachdem die Rot-Weißen 2014 noch in der Westfalenliga gekickt haben. »Der erhebliche personelle Umbruch im Sommer hat Mastholte doch zu schaffen gemacht«, beobachtet Steinhagens Coach Daniel Keller. Der Verlust von Leistungsträgern wie Stürmer Jannis Flaskamp (zum FC Gütersloh) und Defensivmann Jochen Timmerkamp (zum SV Spexard) erschweren Trainer Dirk Sellemerten die Arbeit. »Aber trotz der vier Gegentore vom Donnerstag: Mastholte ist hinten immer noch sehr stabil.« Daniel Keller weiß, dass das Toreschießen gegen RWM auch Sonntag nicht einfach wird. Der Wechsel vom Natur- auf den nagelneuen Kunstrasen (dort das erste Punktspiel in dieser Saison) wird einen Teil der Konzentration beanspruchen. Vor allem geht’s aber darum, die richtige Balance zwischen Aggressivität, Zweikampfstärke und Spielübersicht zu zeigen. Thomas Winder (verletzt) fehlt weiterhin, fraglich ist der Einsatz von Benny Schoebel und Daniel Schröder.

 

SC Vlotho – SC Peckeloh. Gastgeber Vlotho schiebt dem Tabellenführer die Favoritenrolle zu, sieht sich selbst »als krasser Außenseiter«. Aber nach den beiden jüngsten Siegen in den Aufsteigerduellen mit Brakel (3:2) und Kaunitz (2:1) sind die Kicker von der Weser sicherlich selbstbewusst genug, um dem Überraschungsspitzenreiter alles abzuverlangen. Damit rechnet auch Peckelohs Coach Markus Kleine-Tebbe: »Olaf Sieweke ist ein Trainer, der in seinen Mannschaften Emotionen weckt, über die Geschlossenheit ist Vlotho zu seinen Erfolgen gekommen. Außerdem verfügen sie über sehr gefährliche Standards, da sollte man nicht in Rückstand geraten.« Kleine-Tebbe war froh, dass Mittwoch das Pokalspiel gegen Türk Sport (»bei fünf Grad und Dauerregen auf Asche«) ausfiel. Stattdessen konnte der SCP nach dem ungefährdeten, aber doch holprigen Sieg gegen Suryoye gezielt trainieren. Und dafür sorgen, dass neben Berger, Schnadwinkel (Zerrung) und Gülünay (Bänderriss) nicht noch weitere Akteure Verletzungen riskieren mussten.

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