Mo., 11.03.2019

Handball-Verbandsliga: Steinhagen verliert richtungsweisendes Kellerduell in Ahlen 24:28 Spvg. steht das Wasser bis zum Hals

Bester Torschütze in Ahlen: Linkshänder Joachim Vogel.

Bester Torschütze in Ahlen: Linkshänder Joachim Vogel. Foto: Sören Voss

Steinhagen (WB/guf). Jetzt wird es für Spvg. Steinhagen im Abstiegskampf ganz eng: Der Handball-Verbandsligist hat das Vier-Punkte-Spiel beim Direktkonkurrenten Ahlener SG II mit 24:28 (12:12) verloren und steht vor dem nächsten Schlüsselspiel ge­gen Brake mit dem Rücken zur Wand.

Die Steinhagener starteten konzentriert führten 3:1, nach dem 7:7 sogar 10:7 (23.). Nach einer Auszeit für den Gegner verpassten die Gäste die Gelegenheit zur Vier-Tore-Führung. Ahlen glich zum 10:10 (27.) aus und es ging mit einem 12:12 in die Kabinen. Weil die Deckung mehr und mehr den Zugriff verlor und nicht mehr effektiv im Verbund agierte, traten jetzt die Probleme im Angriff immer deutlicher zutage. Ohne Jan Phillip Lindemann und Kevin Kasper (beide Urlaub) hatte die Offensive zunehmend Probleme, sich im Positionsangriff durchzusetzen.

Die nur vier Rückraumspieler kamen kräftemäßig ans Limit, die Chancenverwertung war nicht gut genug. Ahlen setzt sich zum 20:17 (42.) auf drei, beim 22:18 und 23:19 sogar auf vier Tore ab. Beim 23:26 (52.) hatte die Spvg. noch Hoffnung, doch dann blieben beide Teams fast sieben Minuten ohne Treffer und zwei Zeitstrafen in den letzten drei Minuten (eine, weil ein Spieler zu viel auf dem Platz stand) verhinderten noch mal den Anschluss.

Trainer Torben Gottsleben: »Wir haben einfach zu viele freie Chancen vergeben und nach Ballgewinnen im Umschaltspiel fünf- oder sechsmal den Ball verloren. Das ist tödlich, wenn man personell bedingt solche Probleme im Positionsangriff hat wie wir.«

Spvg.: Köhne/Brüggemeyer; Y. Paperkorn, Strothmann (1), Lünstroth (1), Vogel (8/4), Lewanzik (1), Thiede (1), Retzlaff, Janzen (4), C. Peperkorn (1), J. Wagner (3), Ansorge (4). Beste Schützen für Ahlen: Möllenhecker, Osthaus (je 5), Michalczik (5/3).

So geht’s weiter: Sa., 16. März, 18 Uhr TuS Brake (H).

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