Mi., 20.03.2019

Badminton: Zum letzten Mal haben die Teams der Spvg. in der Cronsbachhalle gespielt Eine Reise in die Vergangenheit

Nichts verlernt: Die Spieler der ersten Stunde Jochen Hülsmann, Uta Möller und Reinhard Lütkemeier punkteten beim Saisonfinale der zweiten Mannschaft.

Nichts verlernt: Die Spieler der ersten Stunde Jochen Hülsmann, Uta Möller und Reinhard Lütkemeier punkteten beim Saisonfinale der zweiten Mannschaft. Foto: Gunnar Feicht

Von Stephan Arend

Steinhagen  (WB). Die Geschichte der Steinhagener Badminton-Abteilung ist eng verbunden mit der Ende 1985 fertig gestellten Cronsbachhalle. Bevor bald die Bagger anrücken und an gleicher Stelle die moderne Hörmann-Arena entsteht, haben in der alten Halle die Spvg.-Teams zum letzten Mal um Meisterschaftspunkte gekämpft. Das Saisonfinale ist auch eine Reise in die Vergangenheit gewesen.

Neben den aktuellen Spielern hatten der langjährige Abteilungsvorsitzende Jochen Hülsmann und Michaela Rahnenführer zum letzten Heimspiel auch die Ehemaligen eingeladen. Einige waren schon bei der Gründung der Abteilung Ende 1984 dabei, andere haben in Steinhagen Leistungssport betrieben und waren am Durchmarsch bis in die Regionalliga beteiligt. Hajo Haming, Markus Bichowski, Britta Bichowski, Nicole Müther, Anja Kleinerüschkamp oder Michaela Rahnenführer wurden auch durch die Presseberichte, die an die Hallenwand gepinnt waren, an ihre großen Siege und bewegte Zeiten erinnert – Zeiten, in denen die Spvg. sogar an die Tür zur 2. Bundesliga klopfte.

Das sportliche Kapitel »Badminton in Steinhagen« begann am 17. September 1986 in der Cronsbachhalle. Dort bestritt die Spvg. ihr erstes Meisterschaftsspiel. Zuvor hatten Jochen Hülsmann, Karl-Ludwig Mischke und Frank Szeleschus bereits bei Phönix Bielefeld Wettkampferfahrung gesammelt. Spieler der ersten Stunde waren auch Uta Möller und Reinhard Lütkemeier, die wie Jochen Hülsmann nun an gleicher Stelle noch einmal für die 2. Mannschaft der Spvg. gegen TSVE Bielefeld II zum Einsatz kamen und allesamt Punkte zum 4:4 beitrugen – gelernt ist eben gelernt...

Die Resonanz war ähnlich groß wie beim ersten Heimspiel 1986, das vor 80 Zuschauern über die Bühne ging. »Ich freue mich riesig, dass so viele gekommen sind. Alle waren froh, sich wiederzusehen und hatten Spaß«, sagte Jochen Hülsmann. Und beim Zuschauen juckte es sofort wieder in den Fingern. Hülsmann: »Einige haben sich spontan für nächsten Samstag verabredet, um noch einmal selber in der Cronsbachhalle zu spielen.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6484388?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F4029442%2F