Mo., 06.05.2019

Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen versöhnt beim 32:22 gegen Emsdetten für viele schwache Leistungen Stimmungsvoller Abschluss einer trostlosen Saison

Abschied am Cronsbach: Fabian Karnath, Jan Phillip Lindemann, Hannes Köhne und Moritz Lünstroth verlassen das Steinhagener Team.

Abschied am Cronsbach: Fabian Karnath, Jan Phillip Lindemann, Hannes Köhne und Moritz Lünstroth verlassen das Steinhagener Team. Foto: Sören Voss

Steinhagen (WB/vos). Stimmungsvoller Abschluss einer über weite Strecken trostlosen Saison: Die Verbandsliga-Handballer der Spvg. Steinhagen haben ihr letztes Heimspiel gegen TV Emsdetten II 32:22 (16:11) gewonnen.

Einige Steinhagener Akteure waren nicht einmal geboren, als die Handballherren der Spvg. damit anfingen, ihre Siege mit einem Bauchklatscher zu feiern. Sie rutschen bäuchlings in Richtung Zuschauer, stoppen nur Zentimeter vor den gelben Tribünenstangen – oder gerne auch mal später. Dass Samstag dieses Ritual wieder aus der Mottenkiste gegraben wurde, sagt eigentlich alles über die Stimmung am Cronsbach aus.

Befreit aufspielen

Zum Ende einer kräftezehrenden und zermürbenden Spielzeit konnte die Spvg. nach der Klassenerhalts-Botschaft befreit aufspielen und zeigte, dass sie mehr kann, als sie in vielen Spielen auf die Platte gebracht hat. Auch gegen die Bundesliga-Reserve klappte nicht alles – aber der große Unterschied zu vielen Auftritten lag darin, dass sich die Steinhagener von diesen Fehlern nicht großartig verunsichern ließen und die von der sicheren 6-0-Deckung ergatterten Bälle auch regelmäßig und ohne längere Konzentrationseinbrüche im gegnerischen Tor unterbrachten.

Rechtsaußen Dennis Strothmann überragte mit neun Toren bei nur einer vergebenen Chance. Leonhard Janzens Streuung war etwas größer, aber auch der blonde Hüne kam auf sieben Tore. Noch viel mehr verhinderte Keeper Hannes Köhne. Der Torwart legte mit neun Paraden vor der Pause den Grundstein zum Sieg und verabschiedete sich mit starker Leistung Richtung Werther.

»Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir keine Luschen sind und auch aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen«, sagte Trainer Torben Gottsleben, der ausdrücklich die prächtige Stimmung in der mit 300 Zuschauern sehr gut besetzten Halle lobte: »Jetzt haben wir uns eine weitere Saison in der Verbandsliga verdient, die sicherlich nicht leichter wird.« Aber in der es auch wieder regelmäßig den Bauchklatscher vor den Fans geben soll.

Daten & Fakten

Spvg. Steinhagen: Köhne (bis 48.), Haedecke (ab 48.); Strothmann (9), Janzen (7), Vogel (4), K. Kasper (3), Ansorge (3), C. Peperkorn (2), J. Wagner (2), Lewanzik (1), Lindemann (1), Y. Peperkorn, Lünstroth.

Stationen: 2:3 (6.), 4:4, 9:4 (11.), 10:8 (18.), 16:11 (HZ), 19.13 (35.), 22:15, 25:18 (44.), 30:21, 32:22

Zeitstrafen: 1:2.

Zuschauer: 300.

So geht es weiter: Sa., 11. Mai, 16 Uhr Altenbeken-Buke (A).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6591145?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F4029442%2F