Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen dreht beim 28:27 einen Pausenrückstand
Ansorge in Unterzahl

Steinhagen (WB/hosh). Mit einer bärenstarken Abwehrleistung nach der Pause hat sich Handball-Verbandsligist Spvg. Steinhagen die ersten Punkte der Saison gesichert. Beim 28:27-Auswärtserfolg bei HSG Spradow drehten die Gäste einen 11:16-Pausenrückstand.

Samstag, 21.09.2019, 02:00 Uhr
In der zweiten Halbzeit haben Steinhagens Torwart Philip Joswig und seine Vorderleute den Spradower Angreifern einige unlösbare Rätsel aufgegeben. Foto: Sören Voss
In der zweiten Halbzeit haben Steinhagens Torwart Philip Joswig und seine Vorderleute den Spradower Angreifern einige unlösbare Rätsel aufgegeben. Foto: Sören Voss

»Eigentlich sind wir gut in die Partie gekommen«, rätselte Trainer Michael Bohnemeier, warum die Spvg. nach ausgeglichenem Verlauf bis zum 11:10 (24.) für die Gastgeber in den sechs Minuten vor der Pause völlig den Faden verlor und fünf Tore in Rückstand geriet. Besonders Maurice Schirge bereitete der Spvg.-Deckung sorgen, so dass Bohnemeier und Kollege Torben Gottsleben die Abwehr von 6-0 auf 4-2 umstellten.

Diese Umstellung fruchtete und beim 20:20 hatte sich Steinhagen wieder über die Deckung ins Spiel gebracht (48.). Anschließend konnte man sogar mehrfach mit zwei Toren in Führung gehen. Doch in Überzahl glichen die Gastgeber wieder aus (59.). Steinhagen musste in Unterzahl die Partie zu Ende bringen, dennoch gelang Tim Ansorge per Durchbruch der Siegtreffer (60.). Spradow bekam zwar 30 Sekunden vor Ende noch mal den Ball, doch die Steinhagener Abwehr ließ nur noch einen verzweifelten Freiwurfversuch in letzter Sekunde zu, der sein Ziel verfehlte. »Wir haben schon vergangene Woche gut gespielt und heute wieder sehr engagiert und mit viel Leidenschaft gekämpft«, lobte Bohnemeier glücklich und zufrieden nach Abpfiff.

Steinhagen: Finkeldei (bis 25.), Joswig (ab. 25); Ansorge (1), Gräser (7/4), Hofäcker, Janzen (6), Lakebrink, Maiwald (1), Y. Peperkorn (2/2), Retzlaff (3), Strothmann (1), Vogel (7), Westerbeck.

So geht’s weiter: Sa., 28.09., 17.30 Uhr LIT II (A).

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