Fußball-Landesliga: Steinhagen mit klarer Devise gegen Oeynhausen – Peckeloh hat mit Hövelhof zwei Rechnungen offen
Schneller sein mit Kopf und Bein

Steinhagen/Versmold (WB/hosh). Zuletzt hat der SC Peckeloh mit zwei 4:0-Erfolgen in der Fußball-Landesliga Rang Drei erobert. Doch nun wartet gegen den Hövelhofer SV eine Art Angstgegner auf das Team von der Wöste. Spvg. Steinhagen empfängt den Tabellenzweiten FC Bad Oeynhausen, der gegen Peckeloh kürzlich die erste Niederlage kassierte.

Samstag, 12.10.2019, 03:00 Uhr
Marvin Hornberg (Mitte/Steinhagen) gegen Jonas Weißen und Alex Bulanov (SCP): Beide Heimaufgaben der Altkreis-Landesligisten sind knifflig. Foto: Sören Voss
Marvin Hornberg (Mitte/Steinhagen) gegen Jonas Weißen und Alex Bulanov (SCP): Beide Heimaufgaben der Altkreis-Landesligisten sind knifflig. Foto: Sören Voss

Spvg. Steinhagen – FC Bad Oeynhausen. Der FCO ist die Überraschungsmannschaft der aktuellen Saison, nachdem der Bezirksliga-Zweite im Juni erst nach vier Relegationsspielen doch noch in die Landesliga aufstieg. »Natürlich haben sie eine richtig gute Mannschaft mit agilen und dribbelstarken Offensivspielern. Aber dass sie direkt so durchstarten, damit hat wohl kaum einer gerechnet«, staunte auch Spvg.-Trainer Mario Lüke über den Mitaufsteiger. Erst SC Peckeloh stürzte den Neuling vom Tabellenthron. Mario Lüke: »Mal sehen, ob sie nach dem 0:4 mit richtig Wut im Bauch kommen oder ob die Niederlage vielleicht einen kleinen Knacks gegeben hat. Für uns gilt wie immer: Wir müssen im Kopf und mit den Beinen einen Schritt schneller sein. In dieser ausgeglichenen Liga können wir nur über unsere defensive Stabilität kommen. Und das machen die Jungs aktuell überragend.« Finn Reda fällt aus (Urlaub), dafür kehren Yusuf Sahin und Dennis Kroos zurück.

SC Peckeloh – Hövelhofer SV. SCP-Coach Markus Kleine-Tebbe ist aktuell bestens gelaunt: „Die Jungs arbeiten hart und haben sich die Punkte redlich verdient. Natürlich hatten wir auch das nötige Spielglück. Aber wenn du nach neun Spieltagen Dritter bist, kommt das sicher nicht von ganz ungefähr. Es macht aktuell einfach richtig Spaß, weil sich jeder dem Erfolg unterordnet.“ Als bestes Beispiel nennt »MKT« Stürmer Tim Mannek, der wegen eines Systemwechsels zuletzt nicht zur Anfangself gehörte: »Wir haben auf eine zentrale Spitze umgestellt, Alban Shabani hat gut gespielt und immer getroffen. Dass Tim zuletzt draußen saß, macht ihn sicherlich nicht glücklich. Aber er hat die Situation absolut reflektiert gesehen, davor habe ich großen Respekt.« Gegen Hövelhof erwartet der SCP-Coach ein »richtig schweres Spiel«. Vergangene Saison gab es zwei Niederlagen (1:4/1:5), für die man sich natürlich gerne revanchieren würde. Nicht dabei sind Florian Pixa, Jan-Luca Felsmann (beide krank) sowie Kevin Lenz und Robin Sander (beide verletzt).

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„Mit diesen hohen Zahlen habe ich nicht gerechnet“
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