Sa., 09.11.2019

Fußball-Landesliga: Spvg. Steinhagen und SC Peckeloh gegen unangenehme Kellerkinder Mit Heimvorteil die Durststrecke beenden

Daniel Schnadwinkels Pässe in die Schnittstellen der Defensive sind gefragt: SC Peckeloh stellt sich Samstag an der Schule auf einen massiven Abwehrriegel des TuS Bruchmühlen ein.

Daniel Schnadwinkels Pässe in die Schnittstellen der Defensive sind gefragt: SC Peckeloh stellt sich Samstag an der Schule auf einen massiven Abwehrriegel des TuS Bruchmühlen ein. Foto: Gunnar Feicht

Steinhagen/Versmold (WB/guf). Heimspiele gegen zwei Teams auf den Abstiegsplätzen: Aus den Aufgaben am 14. Saisonspieltag ergibt sich für die Fußball-Landesligisten aus dem Altkreis eine richtungsweisende Konstellation.

Spvg. Steinhagen - RW Maaslingen. Wenn der Tabellen-13. (12 Punkte) den Vorletzten (9 Zähler) empfängt, dann ist über die Bedeutung dieses Duells fast schon alles gesagt. »Natürlich ist das ein Spiel, das wir nach den wochenlangen Negativerlebnissen gewinnen sollten«, sagt Spvg.-Coach Marion Lüke, gibt aber zu bedenken: »Es verwundert, dass Maaslingen so weit unten steht. Die haben nach dem Westfalenliga-Abstieg die meisten Spieler zusammen gehalten und sind vorne gefährlich, weil sie oft mit viel Tempo über außen kommen.« Diese Qualitäten bewies der klassenhöchste Fußballklub aus der Handball-Region Minden zuletzt mit einem 4:1-Sieg in Beckum - allerdings war es erst der zweite Dreier in dieser Saison.

Bereits seit Ende September jagt Steinhagen vergeblich Pluspunkten hinterher. Sonntag (Anstoß 15 Uhr) fällt auch noch Deniz Aygün aus: Er ist nach seiner Roten Karte bis einschließlich 1. Dezember, wegen der Spielpause am 24. November also für drei Punkteparien, gesperrt. Marcel von Domaros muss noch ein Spiel Sperre abbrummen, der Einsatz von Linksverteidiger René Schäfer (Pferdekuss) ist fraglich. Derlei Engpässe muss die Mannschaft Sonntag aus den Gedanken verdrängen. Lüke: »Wir haben uns in Espelkamp gut verkauft, das lässt hoffen. Wir müssen mit derselben kämpferischen Einstellung alles in die Waagschale werfen, diesmal aber mutiger nach vorne spielen, um Torchancen zu kreieren.«

SC Peckeloh - TuS Bruchmühlen. Deftige Klatschen zu Saisonbeginn ließen zunächst an Bruchmühlens Liga-Tauglichkeit zweifeln. Deshalb reist der Neuling aus der Gemeinde Rödinghausen auch mit der deutlich schlechtesten Tordifferenz der Liga (12:47) an. Aber inzwischen gab es drei Siege (1:0 in Maaslingen, 2:0 gegen Beckum, 1:0 gegen Westernkotten). Die zeigen: Wenn der TuS kein Gegentor kassiert, gewinnt er seine Spiele. Im Notfall – wie beim 3:3 gegen Eidinghausen – stürmt Torwart Robin Rentz mit nach vorne und trifft zum Punktgewinn.

Aus Peckeloher Sicht sind solche Kuriositäten vor der Partie (Anpfiff: Samstag, 16 Uhr) nur Randnotizen. Nach herben Schlappen gegen Nieheim und Espelkamp und dem Spielausfall in Maaslingen sorgt sich Trainer Markus Kleine-Tebbe um den Wettkampf-Rhythmus: »Egal, gegen wen es geht: Wir wollen zuhause einen Dreier holen und das Gefühl zurückgewinnen, ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Dafür müssen wir aggressiver und zielstrebiger auftreten als zuletzt.« Das sei die Grundlage, um gegen defensiv eingestellte Bruchmühlener Torchancen herauszuspielen: »Der SC Peckeloh hat in der Landesliga noch nie so gut dagestanden. Die Mannschaft hat es selbst in der Hand, diese Position bis zur Winterpause auszubauen«, sagt Kleine-Tebbe. Bis auf Gilles Berger (Fortbildung) sind alle Feldspieler einsatzbereit. Hoffentlich bis Samstag auch Torwart Tom Weber (krank). Ein Peckeloher Sieg würde zudem Steinhagen im Tabellenkeller helfen.

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