Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen erkämpft nach fünf Niederlagen einen Punkt gegen HSG Porta
26:26 – Schlusslicht sendet ein Lebenszeichen

Steinhagen (WB/vos). Steinhagens Torwart Marcel Finkeldei pariert den letzten Wurf von Portas Jan Christoph Hohlfeld, der Ball gelangt über Umwege zu Joachim Vogel, doch dessen Pass von der Mittellinie kommt nicht mehr bei Kreisläufer Tobias Hofäcker an. Die Spvg. muss sich im Tabellenkeller der Handball-Verbandsliga gegen HSG Porta mit einem 26:26 (14:15) zufrieden geben.

Montag, 09.12.2019, 02:26 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 05:03 Uhr
Leidenschaftlich: Mit aggressiver Abwehrarbeit haben sich Joachim Vogel und Spvg. Steinhagen das 26:26 gegen Porta verdient. Foto: Sören Voss
Leidenschaftlich: Mit aggressiver Abwehrarbeit haben sich Joachim Vogel und Spvg. Steinhagen das 26:26 gegen Porta verdient. Foto: Sören Voss

Ein gerechtes Ergebnis? Spvg.-Trainer Torben Gottsleben kratzt sich am Kopf, überlegt kurz, antwortet dann aber gezielt: „Ich denke schon. Porta ist eben eine clevere Mannschaft. Man hat das Gefühl, dass sie eigentlich nicht im Spiel sind, aber dann lassen sie sich doch nicht abschütteln.“

Im Hinterkopf dürfte „Torgo“ bei seiner Analyse dabei die Schlüsselszene aus der 44 Minute gehabt haben, in der Steinhagens Kreisläufer Tobias Hofäcker freistehend das 22:17 verpasst und die Spvg. die große Chance liegen lässt, auf fünf Tore davonzuziehen. In einem Spiel auf mäßigem Niveau deckt Steinhagen leidenschaftlich und hält seine Fehlerquote verhältnismäßig niedrig, das Cronsbachteam schafft es aber in Halbzeit zwei nicht, aus den vielen Paraden von Keeper Finkeldei noch mehr Profit zu schlagen.

Das soll sich in der Schlussphase für die weiterhin in dünner Besetzung antretenden Gastgeber rächen. Ohne Jonas Maiwald (krank), Kevin Kasper (Arbeit), Leo Janzen (konnte mit seinem lädierten Knie leichte Entwarnung geben) und Finn Wagner (Hand gebrochen) und weil zudem die einfachen Tore aus dem Rückraum fehlen, gehen der Spvg. auf der Zielgeraden die Körner aus. Dass der Wurf des insgesamt glücklosen Mika Retzlaff an die Latte und dann nach dem Urteil der Schiedsrichter vor die Linie springt (56.), passt ins Bild. Auf der Gegenseite besorgt Hohlfeld das 25:25 und bringt die Gäste mit seinem Unterarmwurf sogar 26:25 in Führung. Tim Ansorge rettet von der Siebenmetermarke immerhin noch einen Punkt und damit das kleine Lebenszeichen im Tabellenkeller.

Spvg. Steinhagen: Finkeldei (2. HZ), Joswig (1. HZ); Gräser (4/2), Strothmann (7), Vogel (5), Hofäcker (4), Retzlaff, C. Peperkorn (n.e.), J. Wagner (1), Lakebrink (n.e.), Ansorge (5/2), Westerbeck (n.e.).

Porta: Watermann, Frerichs; Müller (3), Delius (2), Halstenberg (3), Held (1), Kollmeier (1), Göpfert (1), Tretzack (4), Fuchs (4), Naumann, Hohlfeld (7).

Stationen: 0:2, 4:4 (8.), 10:8, 13:11 (23.), 14:15 (HZ), 21:17 (44.), 25:22 (54.), 25:25, 26:26.

Zeitstrafen: 3:2.

Zuschauer: 180.

So geht es weiter: Sa., 14.12., 19.15 Uhr, Brockhagen (A)

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