Mo., 17.02.2020

Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagen verliert das wichtige Abstiegsduell in Spenge 24:31 Abwehrschwäche lähmt Tempospiel

Auch Leo Janzen muss am Sonntagabend zu oft vor Spenges Abwehr abdrehen.

Auch Leo Janzen muss am Sonntagabend zu oft vor Spenges Abwehr abdrehen. Foto: Gunnar Feicht

Steinhagen (WB/guf). Rückschlag für die Spvg. Steinhagen im Abstiegskampf: Der Handball-Verbandsligist konnte im Kellerduell bei TuS Spenge II nie an die Form vom 27:16-Hinspielsieg anknüpfen und verlor 24:31 (13:15). Auch wenn die Spvg. bis zum 20:22 dran war und das Endergebnis wegen der vergeblich praktizierten offenen Manndeckung in den Schlussminuten zu deutlich ausfiel: Die insgesamt verdiente Niederlage wirft die Spvg. wieder auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Trainer Christian Blankert musste auf das sportliche Geburtstagsgeschenk zu seinem 39. verzichten, auch sein Kollege Michael Bohnemeier konnte in dieser wichtigen Partie die fehlenden zehn Prozent nicht herauskitzeln: „Die Einstellung war okay, aber es hat im Gegensatz zu den Wochen zuvor die allerletzte Konsequenz gefehlt.“ Das bezog Bohnemeier auf die Abschlusshandlungen im Angriff („nicht so konsequent wie zuletzt“), aber auch auf das Abwehrverhalten: „Wir haben Spenges Kreisläufer-Spiel und vor allem das Einlaufen an den Kreis nicht gut verteidigt und den Angreifern zu viel Platz gelassen.“

Wegen dieser Lücken in der zuletzt so starken Deckung lief die Spvg. abgesehen von der einzigen Führung (2:1) schon ab der zehnten Minute immer einem Rückstand hinterher. Und wegen der fehlenden Ballgewinne am eigenen Kreis kam das Gegenstoßspiel nicht in Gang: Die geringe Torquote der Außen spiegelt das wider.

Nach Vier-Tore-Rückstand Mitte der zweiten Hälfte kämpften sich die Steinhagener auf 19:21 und 20:22 heran. „Aber diesmal hat auch das nötige Spielglück gefehlt und wir haben in einigen Situationen zu sehr mit strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen gehadert“, nannte Bohnemeier Gründe für die ernüchternde Schlussphase. „Das Ergebnis ist ärgerlich, aber wir werden den Kopf oben behalten.“

Spvg. Steinhagen: Joswig (1.-60.), Finkeldei (bei einem 7m); Y. Peperkorn, K. Kasper (1), Gräser (1), Strothmann (2), Maiwald, Vogel (3), Janzen (4), Retzlaff, Wagner (3), Lakebrink, Ansorge (10/2).

Stationen: 1:2, 5:5, 8:6, 9:8 (15.), 13:10, 14:13, 15:13 (HZ), 19:15 (40.), 21:17, 21:19 (47.), 22:20, 24:20 (49.), 27:21 (56.), 28:23, 31:24.

So geht’s weiter: Sa., 29. Februar, 17.45 Uhr HSG Hüllhorst (H).

 

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