Fußball: Westfalenliga-Neuling SC Peckeloh und der neu formierte Landesligist Spvg. Steinhagen fiebern dem Auftakt entgegen.
Lieber ein Spektakel – 1:0-Philosophie war gestern

Steinhagen/Versmold (WB/star). Premieren-Stimmung in Peckeloh: Der SCP fiebert seinem ersten Heimspiel der Vereinsgeschichte in der Westfalenliga gegen Sinsen entgegen. Auch das neu formierte Team von Landesligist Spvg. Steinhagen steht in Nieheim vor der ersten Bewährungsprobe.

Freitag, 04.09.2020, 23:42 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 09:58 Uhr
Daniel Schnadwinkel und SC Peckeloh sind bereit für das erste Westfalenliga-Spiel der Vereinsgeschichte. Foto: Gunnar Feicht
Daniel Schnadwinkel und SC Peckeloh sind bereit für das erste Westfalenliga-Spiel der Vereinsgeschichte. Foto: Gunnar Feicht

Westfalenliga: SC Peckeloh - TuS 05 Sinsen. Natürlich hat Markus Kleine-Tebbe Informationen über den Gegner, der die Vorsaison als Tabellenzehnter der Parallelstaffel abschloss. Doch lieber möchte Peckelohs Trainer über die eigenen Stärken sprechen: „Wir wollen an die letzte Saison anknüpfen. Da haben wir viele gute Heimspiele gezeigt und unseren Zuschauern oft ein Spektakel geboten.“ Auch eine Liga höher will der Neuling also mit Selbstvertrauen auftreten und seine Offensivpower in die Waagschale werfen. „Wir sind gegen jede Mannschaft für Tore gut“, hat Kleine-Tebbe die „1:0-Philosophie“ seiner Anfangszeit in Peckeloh längst über den Haufen geworfen: „Mittlerweile macht auch mir ein 6:4 mehr Spaß.“ Der SCP fiebert dem ersten Heimspiel in der Westfalenliga entgegen, das die verletzten Tom Haßheider, Kevin Lenz, Baris Colak und Dennis Lobitz verpassen werden. Kleine-Tebbe ist über jeden einzelnen Zuschauer froh und richtet folgenden Appell an die Fans: „Am wichtigsten ist, dass alle gesund bleiben. Haltet euch an die Hygiene-Regeln und bringt etwas Geduld beim Erfassen der Daten mit. Um Zeit zu sparen, könnt ihr die Daten schon vorher auf einen Zettel schreiben.“

 

Landesliga: FC Nieheim - Spvg. Steinhagen. ”Wir haben gut trainiert, sind heiß und bereit“, hat Spvg.-Coach Igor Sreckovic bei seinem neu formierten Team eine große Vorfreude ausgemacht. Auf Steinhagen wartet gleich zum Auftakt eine hohe Hürde, zählt der Gegner doch zu den Top-Adressen der Landesliga. „Nieheim ist individuell stark besetzt. Man darf die Jungs nicht spielen lassen. Wir müssen giftig sein und ihnen die Spielfreude nehmen“, erwartet Sreckovic von seinen Schützlingen auch die nötige Aggressivität, um für einen zählbaren Erfolg in Frage zu kommen. Der große Kader ist vor dem Auftakt zunächst einmal auf 23 Feldspieler und drei Torhüter reduziert worden. Wer genau zum Spieltagsaufgebot zählt, entscheidet sich kurzfristig, da hinter den Einsätzen von Atilla Mert, Marcel Rohde und Jonay Torres noch Fragezeichen stehen. Nieheims Trainer Ufuk Basdas warnt: „Steinhagen ist mit seinen vielen Neuzugängen schwer einzuschätzen. Solche Gegner können gefährlich werden.“

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