Mi., 25.04.2018

Regionalliga West: SC Verl trifft am Mittwochabend auf den Wuppertaler SV Julian Stöckner bleibt bis 2020

Der Innenverteidiger Julian Stöckner (rechts) bleibt dem SC Verl bis mindestens 2020 erhalten.

Der Innenverteidiger Julian Stöckner (rechts) bleibt dem SC Verl bis mindestens 2020 erhalten. Foto: Wolfgang Wotke

Von Christian Bröder

Verl  (WB). Beim SC Verl läuft’s! Der Fußball-Regionalligist von Trainer Guerino Capretti ist seit neun Spielen ungeschlagen. Der Tabellenneunte (42 Punkte) verfügt gemeinsam mit Titelkandidat Viktoria Köln über die zweitbeste Abwehr der Liga (28 Gegentore), nur Spitzenreiter Uerdingen (20) ist stärker. Außerdem darf er vor dem heutigen Nachhol-Heimspiel gegen den Wuppertaler SV (19 Uhr) wieder von der Teilnahme am DFB-Pokal 2018/2019 träumen.

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Mit dem Klassenerhalt haben wir das minimalste Ziel fünf Spieltage vor Schluss erreicht. Das ist gut, aber jetzt haben wir ein neues Ziel vor Augen

Guerino Capretti

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»Mit dem Klassenerhalt haben wir das minimalste Ziel fünf Spieltage vor Schluss erreicht. Das ist gut, aber jetzt haben wir ein neues Ziel vor Augen«, erklärt Capretti hinsichtlich der Chance, sich am Saisonende als bester westfälischer Regionalligist für die erste Pokal-Hauptrunde zu qualifizieren. »Solange wir eine Möglichkeit dazu haben, setzen wir auch alles daran, dieses Ziel erreichen zu können«, sagt der 35-Jährige, »außerdem ist es doch ein prima Anreiz für die Jungs.«

SCV sinnt auf Revanche für das 1:5 im Hinspiel

Eine Motivation für den heutigen Abend erschließt sich allein aus dem Hinspiel, das die Verler am 9. September 2017 nach einer 1:0-Führung durch Cihan Özkara mit 1:5 verloren. »Da haben wir schmerzlich zu spüren bekommen, dass eine Menge Qualität in der Wuppertaler Mannschaft steckt«, zielt Capretti auf Akteure wie Topstürmer Christopher Kramer (14 Saisontreffer), den schnellen Ex-Verler Silvio Pagano oder Routinier Gino Windmüller im Team seines Kollegen Christian Britscho ab.

Der 47-Jährige, der das Amt Anfang Februar nach der Trennung von Stefan Vollmerhausen übernommen hat, musste vergangenen Samstag ein unglückliches 1:2 gegen Borussia Dortmunds U23 hinnehmen, nachdem sein Team zuvor drei 3:1-Siege in Serie (Wattenscheid, Düsseldorf, Essen) eingefahren hat.

Fraglich sind nur die Einsätze von Özkara und Muhovic

Die Verler sind auch weiterhin »Serientäter« und seit neun Partien ohne Pleite. Nach dem 3:0 in Rhynern bestand der Fahrplan aus Regeneration (Sonntag), dem frei-en Tag am Montag und dem Abschlusstraining am Dienstag. »Das ist der gewohnte Rhythmus der letzten Wochen«, sagt Capretti, für den sich in der Phase der hohen Belastung die Breite seines Kaders allemal bezahlt macht.

Gegen Wuppertal sind nur die Einsätze von Cihan Özkara und Zlatko Muhovic (muskuläre Probleme) fraglich. Fest geplant werden darf mit Julian Stöckner – und zwar über den heutigen Abend hinaus. Der Verteidiger hat gestern einen um zwei Jahre verlängerten Vertrag mit Laufzeit bis 2020 unterschrieben zum Training mitgebracht. Ja, es läuft beim SC Verl.

So könnte der SC Verl spielen: Brüseke - Choroba, Schmidt, Stöckner, Sansar - Mikic (Kurt), Müller - Kurzen, Haeder (Liehr), Hecker (Schaal) - Maier.

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