Fr., 17.05.2019

Handball: Spvg. Hesselteich gewinnt das erste Abstiegs-Entscheidungsspiel in Ibbenbüren 27:25 - Steilvorlage für die Landesliga-Zukunft

Ein großer Schritt, aber noch nicht die Entscheidung: Aaron von Ameln hat in Ibbenbüren überzeugt. Sonntag muss die Bestätigung folgen.

Ein großer Schritt, aber noch nicht die Entscheidung: Aaron von Ameln hat in Ibbenbüren überzeugt. Sonntag muss die Bestätigung folgen. Foto: Gunnar Feicht

Von Gunnar Feicht

Versmold-Hesselteich (WB). Die Handballer der Spvg. Hesselteich haben sich selbst die Steilvorlage zum Landesligaverbleib gegeben: Sie gewannen das erste Entscheidungsspiel um den rettenden elften Tabellenplatz am Freitagabend beim HC Ibbenbüren 27:25 (11:12). Beide Teams hatten die Ligasaison punktgleich und mit identischer Trefferzahl im direkten Vergleich abschlossen.

»Jetzt hoffen wir, dass Sonntag um 18 Uhr in der Sparkassen-Arena eine Riesenkulisse hinter der Mannschaft steht und wir mit dieser Unterstützung den entscheidenden Schritt machen«, sagte Sportvorstand Andreas Wehmöller.

Gegenüber dem 28:26-Heimsieg am drittletzten Punktspieltag war HC Ibbenbüren von seiner gewohnten Spielstätte »Bockraden« in die Sporthalle Ost umgezogen. Mehr als 100 mitgereiste Hesselteicher sorgten dort für ein Heidenspektakel. Zunächst schien dies allerdings die Gästespieler zu hemmen: Nervosität und das Haftmittelverbot führten zu etlichen Ballverlusten, die 5-1-Deckung griff nicht wie erhofft. Ibbenbüren nutzte dies mehrfach mit Tempospiel über die zweite Phase, zumal die Rotschwarzen zwischen Angriff und Abwehr zwei Spieler wechselten.

Mit einer Manndeckung gegen HCI-Spielmacher Maik Menger kämpften sich die Hesselteicher dann nach 4:10-Rückstand ins Geschehen, zwangen die Gastgeber immer wieder ins Positionsspiel. Dank der verbesserten Abwehrleistung gewann auch der Angriff an Sicherheit. Die Spvg. holte Tor um Tor auf und verkürzte bis zur Pause auf 11:12.

In der lange Zeit ausgeglichenen zweiten Hälfte war jedes Tor schwer erkämpft. Bei 23:21-Führung verpasste die Spvg. die Chance, sich abzusetzen, legte aber nach dem 24:23 das 26:24 vor und Kevin Stöwe traf drei Sekunden vor Schluss zum wichtigen 27:25 – ein wertvolles Zwei-Tore-Plus für das Heimspiel. Trainer Dennis Laumann: »Wir können mit breiter Brust reingehen. Jetzt müssen die Jungs vor vielleicht 400, 500 Zuschauern genau so abgeklärt spielen wie über weite Strecke heute. Für unseren geringen Altersschnitt haben sie das super gemacht.« Wie zum Beispiel der blutjunge Aaron von Ameln mit sechs wichtigen Toren.

Spvg.: Latussek, Höppner (n.e.); Stöwe (3), Hoffmann (1), Bettmann (n.e.), Jo. Mittendorf (3), Mithöfer (2), Fromme (7/1), Kleine-Tebbe (2), Ja. Mittendorf (1), Henselewski (1), Wagemann (1), Kattenbaum, A. v. Ameln (6).

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