Sa., 16.11.2019

Handball-Oberliga: SF Loxten muss Bergkamens Rückraum-Duo in Schach halten Wichtige Etappe auf dem Weg zum Gipfel

Max Schäper will gegen Bergkamen aus dem Rückraum Druck machen.

Max Schäper will gegen Bergkamen aus dem Rückraum Druck machen. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten (WB/guf). Die Spannung steigt, SF Loxtens Oberliga-Handballer haben für die nächsten Spiele klare Ziele: an diesem Samstag ein Heimsieg gegen Aufsteiger TuRa Bergkamen, am Samstag darauf beim Endrunden-Turnier in Möllbergen möglichst den Westfalenpokal gewinnen und dann am 30. November im absoluten Topspiel bei Spitzenreiter ASV Hamm II bestehen.

»Wir wollen mit 14:0 Punkten nach Hamm fahren. Damit uns das gelingt, muss die Mannschaft gegen Bergkamen voll konzen­triert zur Sache gehen und vor allem in der Abwehr noch besser stehen als streckenweise gegen Soest«, fordert Dirk Schmidtmeier. Beim Video-Studium des Gegners hat Loxtens Trainer zeitweise gestaunt: Der Neuling - nur als Verbandsliga-Zweiter aufgestiegen und vor Saisonbeginn neben Jöllenbeck und Haltern als einer der ersten Abstiegskandidaten gehandelt - kann in der Oberliga absolut mithalten.

»Sie haben schon fünf Punkte geholt und abgesehen von der Auftaktniederlage gegen Tabellenführer Hamm die Spiele nur knapp verloren. Ähnlich wie Haltern eine Mannschaft, in der sich jeder für den anderen zerreißt«, warnt Schmidtmeier. Er rechnet auf der Gegenseite mit einer offensiven Deckung, die der HC TuRa beherrscht und mit der die Loxtener zuletzt beim 24:23-Sieg in Soest Probleme hatten. In der Offensive ragen beim zwei Rückraumspieler heraus: der vielseitige und clevere Dimitry Stukalin (früher Ahlen und Augustdorf) und der Ex-Ahlener Pascal Terbeck – »ein sehr athletischer und torgefährlicher Mann, der auch aus 15 Metern Tore werfen kann«, weiß Schmidtmeier.

Beim Traditionsklub TuRa Bergkamen, in den 1980er-Jahren mit Topspielern wie Wolfgang Kubitzki, Richard Ratka und Gisbert Klinger stolzer Bundesligist, haben die guten Leistungen der vergangenen Monate neue Handball-Euphorie entfacht. Der Vertrag mit Trainer Thomas Rycharski, ehemaliger Bundesliga-Linksaußen der HSG Ahlen-Hamm, wurde diese Woche vorzeitig verlängert.

Unterdessen konzentriert sich Dirk Schmidtmeier ganz auf die nächsten sportlichen Aufgaben. Seitdem bekannt ist, dass sein Vertrag in Loxtener nicht verlängert wird, habe es für die kommende Saison schon einige Anfragen gegeben - »mit diesem Thema werde ich mich aber dann vielleicht mal ab Mitte Dezember befassen«, sagt der SFL-Coach.

 

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