Sa., 11.01.2020

Handball-Oberliga: SF Loxtens Gast Mennighüffen kommt selbstbewusst zum reispokalsieger-Duell „Erschreckend gut drauf“

Trotz der fünf Tore von Simon Schulz: Loxtens bisher letzter Heimsieg gegen Mennighüffen im Herbst 2018 war mit 18:17 hart erkämpft.

Trotz der fünf Tore von Simon Schulz: Loxtens bisher letzter Heimsieg gegen Mennighüffen im Herbst 2018 war mit 18:17 hart erkämpft. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten (WB/guf). Oberliga-Duell zweier frischgebackener Kreispokalsieger in der Versmolder Sparkassen-Arena: Die Handballer der Sportfreunde Loxten haben ihren Titel erfolgreich verteidigt, der Gast VfL Mennighüffen jubelte vergangenen Sonntag in Jöllenbeck als Überraschungssieger des Turniers im Nachbarkreis Bielefeld/Herford.

„Kollege George Triantafillou hat gesagt, sie wären ‚erschreckend‘ gut drauf. Bei uns lief die Trainingswoche aus unterschiedlichen Gründen schleppend. Von daher sieht es eher nicht so gut aus.“ SFL-Coach Dirk Schmidtmeier hat vor dem Anwurf am Samstag (18 Uhr) einige Sorgen. Denn Nils Patzelt fällt mit einer Schambeinentzündung wohl mehrere Wochen aus, Malte Weigel (Grippe) konnte Donnerstag nicht trainieren und Marian Stockmann ist nach seiner starken Erkältung ebenfalls noch nicht voll da. „Aber meine Mannschaft hat mich ja schon mehrfach positiv überrascht. Wenn wir so konzentriert zur Sache gehen wie in der ersten Halbzeit des Pokal-Halbfinales gegen Harsewinkel, dann muss uns nicht bange sein“, sagt Dirk Schmidtmeier. Ziel sei es jedenfalls auch im letzten Heimspiel der Hinrunde ohne Punktverlust und damit ganz vorne dran zu bleiben.

Die Tabelle stempelt Loxten (18:4 Punkte) gegenüber dem Tabellenneunten (9:13) zum klaren Favoriten. Aber unter den gegebenen Umständen ist eher mit einer knappen Auseinandersetzung zu rechnen. Beim Gegner macht der SFL-Coach eine sehr ausgeglichene Besetzung aus. Speziell den Rückraum mit den Shootern Arne Kröger und Till Orgel und „den beiden individuell sehr starken und beweglichen Mittelleuten“ hebt Schmidtmeier hervor. Lukas Mailänder, einer der beiden Spielmacher, wurde in Bielefeld zum besten Einzelspieler des Kreispokal-Turniers gewählt. Sein Positionskollege Daniel Danowsky war vergangene Saison im Dress der HSG Spradow Verbandsliga-Torschützenkönig. In der Pokalendrunde erreichte der VfL bei verkürzter Spielzeit gegen den Oberliga-Zweiten TSG AH Bielefeld und Drittligist TuS Spenge das Finale.

Über volle 60 Minuten wollen die Loxtener dagegen am Samstag den längeren Atem nachweisen. Fest steht allerdings, dass die Gäste nach der Trennung vom glücklosen Trainer Markus Hochhaus im November zu alter Stärke in der Deckung zurückgefunden haben. „Sie haben die Abwehr wieder stabilisiert und spielen ihre Angriffe lange aus, was uns die Aufgabe nicht erleichtert“, warnt Dirk Schmidtmeier. Er trifft auf einen alten Bekannten: Mennighüffens Interimstrainer George Triantafillou (coacht gemeinsam mit André Zwiener) hat jahrelang mit Loxtens Trainer bei der Ahlener SG eine erfolgreiche Achse gebildet.

 

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