Sa., 15.02.2020

Handball-Oberliga: Möllbergens Sporthalle ist für SF Loxten ein gutes Pflaster Frösche wollen der Personalnot trotzen

Jan Schröders Tore sind jetzt besonders wichtig: SF Loxten hat Personalsorgen.

Jan Schröders Tore sind jetzt besonders wichtig: SF Loxten hat Personalsorgen. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten (WB/guf). In der Sparkassen-Arena von Porta Westfalica-Möllbergen haben die Sportfreunde Loxten am 23. November 2019 den nominell größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. Verglichen mit den zwei unspektakulären Siegen in der Endrunde um den Westfalenpokal wäre ein Erfolg im Oberliga-Punktspiel an diesem Samstag jedoch sportlich höher einzuschätzen. Denn die Personalnot beim Tabellenzweiten hat sich eher noch verschärft.

Am gemeinsamen Training mit der „Zweiten“ konnten die Oberliga-Handballer am Donnerstag nicht mal in voller Mannschaftsstärke teilnehmen. Neben dem verletzten Trio Philipp Harnacke, Max Schäper und Nils Patzelt mussten auch Marian Stockmann wegen seiner Adduktorenprobleme und Kim Harting (Knie) passen. „Von diesen fünf Spielern wird sich Kim Samstag mit auf die Bank setzen, aber auch er kann die anderen wohl nur für ein paar Minuten entlasten“, sagt Coach Dirk Schmidtmeier. Beim Training fehlte zudem Kapitän Jan Patzelt, der beruflich bedingt die Woche in Tschechien verbracht hat.

Auch mit nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern aus dem Stammkader wollen sich die Sportfreunde an der Porta durchbeißen und vorne dran bleiben. „Wir jammern nicht. Die Mannschaft hat auch gegen einen starken VfL Gladbeck aus der schwierigen Situation das Beste gemacht“, sagt Schmidtmeier.

Gastgeber TuS Möllbergen hat sich nach dem Oberliga-Aufstieg 2017 vor allem in puncto Deckungsarbeit auf Oberliga-Spitzenniveau gesteigert. Nur 379 Gegentreffer in 15 Spielen sind rein rechnerisch sogar der Bestwert der Liga.

Auch im Hinspiel (22:19 für Loxten, mit der schweren Verletzung von Philipp Harnacke) machten es die Schützlinge von Trainer André Torge noch einmal spannend, obwohl die Frösche (damals ohne Jan Schröder) schon 12:6 geführt hatten. „Da haben sie uns in der zweiten Halbzeit mit dem siebten Feldspieler erhebliche Probleme bereitet“, erinnert sich Dirk Schmidtmeier. „In der Pokalendrunde haben wir das dann besser eingedämmt.“ Die Loxtener werden eine disziplinierte Vorstellung mit wenig Fehlern benötigen, um sich erneut durchzusetzen.

Am Karnevals-Wochenende (22./23. Februar) gibt es nun doch eine Ruhepause für die ausgelaugten SFL-Handballer. An dem für das Nachholspiel beim HTV Hemer vorgesehenen Samstag muss der Loxtener Oberliga-Gegner sein Kreispokal-Halbfinale gegen Sundern austragen.

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