Landesliga: SC Peckeloh kommt gegen Beckum nicht über ein 1:1 hinaus
Auf der Suche nach der Leichtigkeit

Versmold-Peckeloh (WB). Fußball-Landesligist SC Peckeloh wartet weiter auf den ersten Dreier des Jahres. Auch das zweite Spiel nach der Winterpause endete unentschieden, 1:1 (0:0) gegen Spvg. Beckum . Somit hat der Tabellenzweite nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem Dritten FC Bad Oeynhausen.

Sonntag, 01.03.2020, 23:46 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 23:50 Uhr
Peckelohs Tim Mannek erzielte gegen Beckum das 1:1. Dennoch kam der Tabellenzweite am Ende nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Stephan Arend
Peckelohs Tim Mannek erzielte gegen Beckum das 1:1. Dennoch kam der Tabellenzweite am Ende nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Stephan Arend

„Uns fehlt noch die Leichtigkeit der Hinrunde“, sagte Markus Kleine-Tebbe vor der Partie. Und als ob es der Trainer geahnt hätte, entwickelte sich eine zähe Begegnung. Mehr als „Halbchancen“ sprangen bei den Offensivbemühungen des SCP nicht heraus. Da waren die Gäste in ein, zwei Szenen der Führung näher.

Nach dem Wechsel näherte sich Peckeloh bei einem vor der Linie abgewehrten Schuss von Daniel Schnadwinkel einem Treffer an. In der 62. Minute war es dann soweit, als Tim Mannek eine Ecke des kurz zuvor eingewechselten Winterneuzugangs Premtim Gashi volley aus acht Metern zum 1:0 verwandelte. Der Unterhaltungswert des Spiels nahm zu. Beckum musste etwas riskieren, agierte nun deutlich offensiver und hatte in der 70. und 72. Minute die Doppelchance zum Ausgleich. Dabei zeichnete sich auch SCP-Keeper Tom Weber aus. Auf der anderen Seite bot sich Peckeloh viel Platz und die Chance zur Vorentscheidung. Doch Alban Shabani, freigespielt von Erik Mannek, scheiterte am herausstürzenden Gäste-Keeper Tim Niehaus. Schon kurz zuvor hatte sich der Stürmer die Haare gerauft, als er auf dem Weg zum Tor zurückgepfiffen wurde, weil ein zweiter Ball aufs Spielfeld gerollt war.

Doch gerade als die Platzherren die Partie im Griff zu haben schienen, schlug Beckum zurück. Die Gäste eroberten sich das Leder nach Ballverlust zurück, ehe Milad Ghaforie nach Linksflanke zur Stelle war (1:1/87.). Peckeloh verlor nun völlig die Ordnung und hätte beinahe noch einen weiteren Treffer kassiert. „Wir müssen das 2:0 machen, hätten uns am Ende aber auch über ein 1:2 nicht beklagen dürfen. Insgesamt ein gerechtes Ergebnis“, sagte Co-Trainer Jan Fahrenwald, der zwei Verletzte zu beklagen hatte. Philipp Dieckmann schied mit Gehirnerschütterung aus, Kevin Ikeakhe mit einem dicken Knöchel.

Peckeloh: Weber; Weinreich (65. Yildiz), Wieland, Dieckmann (39. Lenz), Bulanov – Schnadwinkel, Weißen, E. Mannek – T. Mannek, Shabani, Ikeakhe (60. Gashi).

Tore: 1:0 (62.) Tim Mannek, 1:1 (87.) Milad Ghafori.

So geht es weiter: Sonntag, 8. März, 15 Uhr SC Verl II (H).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7304882?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F4029443%2F
Pädophile: Therapie dauert im Schnitt 20 Jahre
Tatort Campingplatz: In diesem Wohnwagen im lippischen Lügde wurden viele Kinder missbraucht. Foto: Althoff
Nachrichten-Ticker