Handball-Oberliga: SF Loxten feiert wichtigen 28:26-Sieg beim HSC Haltern-Sythen
Mit kühlem Kopf im Eiskeller

Versmold-Loxten (WB/guf). Frische Luft macht die Köpfe frei: Nach dem verpatzten Start gegen Ferndorf II hat Handball-Oberligist SF Loxten vom Vorjahres-Siebten HSC Haltern-Sythen mit 28:26 (14:12) beide Punkte mitgebracht. Dabei ließen sich die Frösche auch von ungewohnten Bedingungen nicht irritieren: Die örtliche Corona-Schutzverordnung schrieb für die Halle des Schulzentrums Haltern „Dauerlüften“ vor. „Gefühlt herrschten Minustemperaturen. Aber wir sind diesmal konzentriert aufgetreten, haben die Zahl der technischen Fehler reduziert und hatten gute Torwartleistungen. Vor allem Marco Possehl war nach der Pause in einigen brenzligen Situationen ein starker Rückhalt“, fasste Trainer Michael Boy die Stärken seines Teams zusammen.

Sonntag, 11.10.2020, 23:45 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 23:50 Uhr
Starke Partie in Haltern: Nachdem er sich gegen Ferndorf nicht durchsetzen konnte, hat Marian Stockmann jetzt mit Zug zum Tor und Zweikampfstärke überzeugt. Sieben Treffer gehen auf sein Konto. Foto: Gunnar Feicht
Starke Partie in Haltern: Nachdem er sich gegen Ferndorf nicht durchsetzen konnte, hat Marian Stockmann jetzt mit Zug zum Tor und Zweikampfstärke überzeugt. Sieben Treffer gehen auf sein Konto. Foto: Gunnar Feicht

Auch wenn Haltern beim 19:17 und 23:22 (53.) in Hälfte zwei die Führung übernahm, behielten die Loxtener diesmal die Nerven. Kreisläufer-Ersatzmann Kim Harting und die beiden besten Torschützen Marian Stockmann und Marlon Meyer warfen nach dem 25:25 die entscheidende 28:25-Führung heraus. Michael Boy sprach von einem verdienten Sieg.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall der Kreisläufer Patzelt und Kraak meldete sich am Vormittag auch noch Luca Werner wegen Rücken- und Nackenblockade krank. Trotz dieser Handicaps dominierten die Gäste bis zum 10:6 die ersten knapp 20 Minuten. „Dass wir Halterns Mittelmann gut kontrolliert haben, war einer der Schlüssel zum Sieg“, sagte Michael Boy.Dennoch kam der HSC immer wieder zurück. In entscheidenden Momenten der umkämpften zweiten Halbzeit zahlte sich aber Loxtens Trainingsschwerpunkt für die Rückraumspieler aus: Nach Marian Stockmann traf auch Marlon Meyer immer besser, so dass die Frösche jubeln durften.

SF Loxten: Dähne (1. HZ), Possehl (2. HZ); Menger, Stockmann (7), Harting (2), M. Harnacke (1), N. Patzelt (3), Schulz (6/4), Zwaka (2), Meyer (6), Schröder (1), von Ameln. Stationen: 3:3, 4:7 (14.), 6:10 (19.), 12:14 – 14:15, 17:17 (40.), 19:17, 19:20 (48.), 20:20, 20:22, 23:22 (53.), 23:25 (56.), 25:25 (58.), 25:28 (60.).

So geht es weiter: Sa., 24.10., 18 Uhr TuRa Bergkamen (H).

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