Fußball-Westfalenliga: SC Peckeloh macht 4:1-Sieger SC Herford unfreiwillig Geschenke
Nach starkem Start zu viele Fehler

Versmold-Peckeloh (WB/guf). In der Westfalenliga liegen Erfolg und Rückschläge ganz dicht beieinander. Das hat sich für die Fußballer des SC Peckeloh bei der 1:4 (1:1)-Niederlage gegen Gastgeber SC Herford gezeigt. Mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen rangiert der Aufsteiger in der ausgeglichen besetzten Spielklasse nur noch einen Punkt über dem ersten der fünf Abstiegsplätze.

Montag, 19.10.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 19.10.2020, 04:00 Uhr
Am 1:0-Führungstor in Herford maßgeblich beteiligt: Peckelohs Offensivmann Dennis Lobitz (links). Foto: Gunnar Feicht
Am 1:0-Führungstor in Herford maßgeblich beteiligt: Peckelohs Offensivmann Dennis Lobitz (links). Foto: Gunnar Feicht

Markus Kleine-Tebbes Ex-Klub Herford ist jetzt punktgleich und hat den SCP dank der besseren Tordifferenz überholt. Dabei sah der Peckeloher Trainer im traditionsreichen Jahnstadion eine starke erste halbe Stunde seiner Elf: „Wir haben den Gegner beherrscht, ein Tor erzielt, das wegen Abseits nicht anerkannt wurde, und hatten zwei, drei weitere Möglichkeiten.“ Der Führungstreffer war aus Kleine-Tebbes Sicht deshalb verdient: Das Stürmerduo Shabani/Lobitz erzwang ein Herforder Eigentor (36.).

„Ein unnötiger Fehlpass”, so der Coach, half dem Gegner schon kurz darauf beim Ausgleichstor. „Yatma Wade hat das dann aber auch gut gemacht. Herford hat eben viel individuelle Klasse“, kommentierte Kleine-Tebbe das 1:1. Rund um die Halbzeitpause stand die Partie auf der Kippe – da können Risikopässe und schlechter Stand in der eigenen Hälfte das Zünglein an der Waage sein: So begünstigte Peckeloh kurz nach Wiederanpfiff Wades zweites Tor zum 1:2. Trotzdem war noch alles drin, auch das 1:3 per Foulelfmeter (Weinreich hatte gegrätscht) bedeutete noch nicht das Aus.

„Wir haben weiter ordentlich Fußball gespielt und alles versucht, das Spiel umzubiegen“, so Kleine-Tebbe. Jonas Weißen vergab die beiden besten Chancen in der Phase bis zum späten 1:4, das dann alles entschied. Markus Kleine-Tebbes Fazit: „Wir werden weiter auf unsere fußballerischen Stärken bauen und den Lernprozess in dieser Klasse fortsetzen. Dazu gehört, dass wir uns körperlich noch besser behaupten – und ganz einfach offensiv öfter zum Abschluss kommen müssen.“

SC Peckeloh: Weber (Pohlmann fehlte krankheitsbedingt) - Pixa (56. Ikeakhe), Hall, Bulanov, Weinreich - E. Mannek, Schnadwinkel (80. Henning), Weißen - Mehmeti (68. Haßheider), Shabani, Lobitz (70. Bancroft).

Tore: 0:1 (36.) Eigentor Anton Safonov, 1:1 (40.)/2:1 (48.) Yatma Wade, 3:1 (53./FE) Jannik Tödtmann, 4:1 (88.) David Wutzke.

So geht es weiter: So., 25. Oktober, 15 Uhr TuS Tengern (H).

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