Handball:Lay tritt beim Oberligisten die Nachfolge von Trainer Pascal Vette an
Thomas Lay übernimmt den CVJM Rödinghausen

Rödinghausen/Versmold (WB) -

Thomas Lay (47) kehrt ins Trainergeschäft zurück und übernimmt in der kommenden Spielzeit den Handball-Oberligisten CVJM Rödinghausen im Kreis Herford. Derzeit arbeitet Lay als Team-Manager beim künftigen Klassenrivalen Sportfreunde Loxten.

Dienstag, 29.12.2020, 20:00 Uhr
Thomas Lay verlässt die Sportfreunde Loxten und übernimmt als Trainer den CVJM Rödinghausen.
Thomas Lay verlässt die Sportfreunde Loxten und übernimmt als Trainer den CVJM Rödinghausen. Foto: Sören Voss

Der CVJM Rödinghausen war erst wenige Tage auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Pascal Vette, der aus beruflichen Gründen nach sechs Jahren seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gegeben hatte.

Thomas Lay kam 2015 zu den Sportfreunden Loxten, denen in der Serie zuvor der Aufstieg in die Oberliga gelungen war. Nach Platz zehn in der Premierensaison verbesserten sich die „Frösche“ in den folgenden Jahren kontinuierlich. 2018 war für Lay als Coach zunächst Schluss. “Ich hatte damals 15 Jahre am Stück als Trainer gearbeitet und brauchte mehr Zeit für die Familie“, sagt Lay. Dennoch übernahm er im Februar 2019 für eine halbe Spielzeit den Landesligisten TG Hörste, bei denen er schon von 2011 bis 2015 in der Verantwortung stand.

„Es hat bei mir einfach wieder gekribbelt“, erklärt Lay seinen Entschluss die Sportfreunde Loxten im Sommer zu verlassen. Seine Aufgaben als Team-Manager will der 47-Jährige bis dahin wahrnehmen.

„Wir haben uns darauf verständigt, dass Thomas seinen Vertrag bis 30. Juni erfüllt und er hat mir zugesichert, bis dahin 100 Prozent für die Sportfreunde zu geben. Ich weiß, dass er das machen wird“, sagt Loxtens Vorsitzender Andy Evers auf WB-Nachfrage und lässt Lay „nur schweren Herzens“ ziehen. „Wir haben sechs Jahre super zusammen gearbeitet und hatten immer dieselbe Philosophie“, so Evers, der zunächst keinen Handlungsbedarf sieht, einen Nachfolger für Lay zu suchen. Aus dem Trio der sportlichen Leitung wird nun ein Duo. „Ingo Walwei und ich werden die Arbeit erst einmal alleine fortsetzen“, sagt Evers.

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