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Fr., 25.07.2014

Triumph bei der Bahnrad-EM in Portugal  Wieder EM-Gold für Mieke Kröger 

Mieke Kröger ist nicht zu stoppen: Gold in der Einerverfolgung bei der Bahnrad-EM in Portugal.

Mieke Kröger ist nicht zu stoppen: Gold in der Einerverfolgung bei der Bahnrad-EM in Portugal.

Bielefeld (WB/wie). Nächster internationaler Triumph für Mieke Kröger vom RV Teutoburg Brackwede: Die 21-jährige Bielefelderin, die sich erst vor zwei Wochen den EM-Titel im Zeitfahren auf der Straße in Nyon gesichert hatte, holte bei der Bahnrad-Europameisterschaft der U23 im portugiesischen Anadia erneut die Goldmedaille.

Im Finale der Einerverfolgung setzte sich Mieke Kröger gegen die Russin Alexsandra Goncharova durch. Mit einer Fahrzeit von 3:40,502 Minuten fuhr Kröger einen Vorsprung von etwa eineinhalb Sekunden auf ihre Konkurrentin heraus. »Mein Ziel war es eigentlich, unter 3:40 Minuten zu fahren. Da bin ich zweimal knapp dran vorbei geschrammt, aber der Titel entschädigt natürlich. Ich bin sehr glücklich. Besser kann es nicht laufen«, freute sich Mieke Kröger, die kurz vor dem Finale noch »ein ganz enges Rennen« erwartet hatte.

Im Finale über die 3000 Meter ging das Bielefelder Radsport-Ass die Hatz über zwölf Runden sehr schnell an. »Nach hinten raus habe ich dann leicht abgebaut, aber ich hatte die Russin im Auge und wusste auf den letzten Runden, dass ich es jetzt nur noch nach Hause fahren muss.« Das gelang eindrucksvoll und so durfte Mieke Kröger wenig später zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen die deutsche Nationalhymne zu ihren Ehren hören. »Das ist natürlich ein sehr, sehr schönes Gefühl.«

In der Qualifikation hatte die 21-Jährige die 3000 Meter in 3:40,475 Minuten absolviert und war damit Bestzeit gefahren. »Da hatte ich mir eigentlich auch schon eine bessere Zeit erhofft, aber das Rennen vom Tag zuvor steckte mir noch in den Beinen«, so die Bielefelderin.

In der Mannschaftsverfolgung der U23-Frauen war Mieke Kröger gemeinsam mit Lisa Küllmer, Anna Knauer und Gudrun Stock in deutscher Rekordzeit (4:36,044) auf den vierten Rang gefahren. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille unterlag das deutsche Quartett um rund eineinhalb Sekunden den Italienerinnen (4:34,734).

»Das waren zwei anstrengende Tage. Jetzt werde ich mich erst einmal erholen«, meinte Mieke Kröger, für die die EM in Portugal beendet ist. Am Montag tritt sie die Heimreise an. Nächste Station ist der Sparkassen-Giro Anfang August in Bochum.

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