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Mo., 13.02.2017

Arminias Frauen sind gewappnet: 1:1 gegen Erstligist Borussia Mönchengladbach Aylin Yaren macht’s mit Köpfchen

Neuzugang Aylin Yaren (rechts) veredelte eine präzise Flanke Annabel Jägers mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1-Ausgleich. Die Berlinerin stürmte auf dem linken Flügel.

Neuzugang Aylin Yaren (rechts) veredelte eine präzise Flanke Annabel Jägers mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1-Ausgleich. Die Berlinerin stürmte auf dem linken Flügel. Foto: Hans-W. Büscher

Von Jörg Manthey

Bielefeld (WB). Eine Woche vor dem Auftakt der zweiten Halbserie in der 2. Frauen-Bundesliga hat der DSC Arminia einen vielversprechenden Leistungsnachweis erbracht. Beim 1:1 (0:0) gegen Erstliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach war kein Klassenunterschied zu erkennen. »Das war saustark. Wir haben überragend gespielt«, fand Trainer Markus Wuckel vor allem für die taktische Vorstellung viel Lob.

Wuckel musste auf Karolina Bochra (Rücken) und Veweziwa Kotjipati (Schienbein) verzichten. Symela Ciesielska fand sich nach zuletzt wenig befriedigenden Trainingsleistungen zunächst nur auf der Bank wieder. Celine Preuß verteidigte auf der rechten Außenposition, Tanja Thormählen links. In der Innenverteidigung entpuppte sich Laura Liedmeier neben Lena Göllner als Stabilisationsfaktor. Maxi Birker und Kamila Kmiecik bildeten eine laufstarke Doppel-Sechs, derweil Annabel Jäger als »falsche Neun« hinter Sturmspitze Sarah Grünheid agierte.

Neuzugang Yaren überzeugt

Neuzugang Aylin Yaren, die einen starken linken Fuß hat, übernahm den linken Flügel, Lena Schulte den rechten. Ein Schulte-Schuss, der noch von der Linie gekratzt wurde, und Sarah Grünheid per Kopf nach einer Yaren-Ecke besaßen zwei klare Chancen. Der 0:0-Pausenstand stellte Wuckel vollauf zufrieden. »Unser Mittelfeldpressing geht auf. Wir haben sehr gut gestanden und nicht eine Gladbacher Torchance zugelassen.« Nach einer Woche Lehrgang in Hennef dozierte der angehende A-Lizenz-Trainer: »Ich möchte nicht mehr so viele Gegentore kassieren. Ein 1:0 reicht auch. Wir müssen das rechte Maß finden.«

Nach vier vergebenen Möglichkeiten, dreimal aus der Distanz (54., 57., 58., 62.), kam Gladbach mit seiner ersten echten Chance zum Tor. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ließ das Rückzugsverhalten zu wünschen übrig. Kelly Simons konnte ungehindert einschießen. »Da haben wir nicht gut verteidigt«, ärgerte sich Wuckel, der in der Folge Liedmeier und Birker jeweils eine Position nach vorne beorderte.

Klasse die Entstehung des sehenswerten 1:1. Annabel Jäger erlief auf dem rechten Flügel den Ball, setzte sich im Zweikampf durch, flankte präzise in die Mitte – und dort schraubte Aylin Yaren energisch ihre 1,66 Meter hoch und beförderte das Leder wuchtig per Kopf ins Netz.

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