Di., 12.12.2017

Arminias Frauen beenden Zweitliga-Hinrunde gegen Wolfsburg II DSC steht »voll im Saft«

Arminias Vivien Brandt: am Montag Torwarttraining bei Wacker Mecklenbeck.

Arminias Vivien Brandt: am Montag Torwarttraining bei Wacker Mecklenbeck. Foto: Starke

Bielefeld  (WB/jm). Für Markus Wuckel hat der Montag gestern so wie schon viele Montage zuvor begonnen: früh! Arminias Frauentrainer trat die Fahrt gen Münster an, um mit Vivien Brandt auf der Sportanlage von DJK Wacker Mecklenbeck spezielles Torwarttraining zu machen. »Vivi hält eine super Serie. Da muss man Opfer bringen, um erfolgreich zu sein«, registriert Wuckel Früchte der zeitaufwändigen Maßnahme.

Arminias 6:1-Streich bei SV Henstedt-Ulzburg sei »in dieser Höhe nicht selbstverständlich gewesen, erst recht nicht angesichts der schweren Verhältnisse. Wir haben das gut gelöst«, blickt der DSC-Coach zurück. Seine Kapitänin hakte das halbe Dutzend dafür lieber rasch ab. »Ein Pflichtsieg. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen«, meint Maxi Birker.

Sei’s drum: Arminia konnte sich damit in der 2. Frauen-Bundesliga weiter oben festsetzen. Die Aufgabe an diesem Sonntag (14 Uhr), wenn der VfL Wolfsburg II zum Jahresabschluss in Bielefeld erscheint, dürfte sich ungleich komplizierter darstellen. Um auf die 20 Punkte zu kommen, die Trainer Wuckel nach dem Hinrundenende angepeilt hatte, muss ein vierter Heim-Dreier her.

Die gefährlichen U23-Wölfinnen, auswärts noch ohne Niederlage bei einem Torverhältnis von 11:3, schossen sich am Sonntag mit einem 9:0-Kantersieg über den TV Jahn Delmenhorst warm und sind seit sieben Partien ungeschlagen. Die Grün-Weißen stellen zudem die stabilste Verteidigung der Liga: erst sieben Gegentore nach zehn Spielen!

Ein Punkt reicht Wuckel in diesem Treffen jedenfalls nicht. »Wir wollen erstens alles dransetzen, dass das Spiel austragen werden kann, und zweitens auch unbedingt gewinnen.« Außerdem habe man mit diesem Gegner ja noch einen Strauß auszufechten, hat Wuckel die heftige 0:7-Lektion aus dem Oktober 2016 nicht vergessen. Um die zu korrigieren, »richten wir uns nicht nach dem Gegner, dürfen aber auch nicht ins offene Messer laufen.«

Was dem DSC-Trainer aktuell gefällt: Seine Mannschaft steht zum Abschluss der Hinrunde »voll im Saft. Da ist noch richtig Power drin. Das macht mich zuversichtlich für Sonntag.«

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