Sa., 17.02.2018

Arminias Frauen starten daheim gegen SV Meppen »Werden oft den längeren Atem haben«

DSC-Kapitänin Maxi Birker hat das 0:1-Hinspiel nicht vergessen und sehnt die Revanche gegen den SV Meppen herbei. Und sie kündigt einen »langen Atem« an.

DSC-Kapitänin Maxi Birker hat das 0:1-Hinspiel nicht vergessen und sehnt die Revanche gegen den SV Meppen herbei. Und sie kündigt einen »langen Atem« an. Foto: Thomas F. Starke

Von Jörg Manthey

Bielefeld (WB). Alles auf Null. Rechtzeitig zum Wiederanpfiff in der 2. Frauenfußball-Bundesliga hat Arminia-Trainer Markus Wuckel sein Stammpersonal beisammen. »Bis auf die gelbgesperrte Celine Preuß sind alle dabei«, sagt er vor dem Rückrunden-Heimauftakt gegen den SV Meppen am Sonntag, 14 Uhr.

Austragungsort ist der Sportplatz Schillerstraße – der Rasen im Queller Waldstadion ist gesperrt. Bestbesetzung: Diese Vokabel schürt Wuckels Optimismus, Sonntag eine Revanche des 0:1-Hinspiels erzwingen zu können. »Wir haben im Training gut gearbeitet und sind gut vorbereitet.« Wer Preuß’ Position als rechte Verteidigerin einnimmt, wollte Wuckel noch nicht sagen. »Es gibt mehrere Alternativen.«

Mannschaftsabende haben zusammengeschweißt

Die DSC-Frauen wollen ihre Ausbeute der Hinrunde (21 Punkte) möglichst toppen. Wissend, dass in der intensiven Vorbereitung auch wegen einiger Ausfälle »das Zusammenspiel nicht wirklich perfektioniert werden konnte«, wie Laura Liedmeier meint. Die »Sechserin« freut sich auf die Rückkehr in den Meisterschaftsmodus. »Wir sind fit für Meppen.« Die allgemeine Stimmung sei total positiv. »Das gibt uns eventuell auch die nötige Lockerheit.«

Unter anderem war Annabel Jäger zuletzt zwei Wochen angeschlagen; sie musste sich in der Zeit alleine fithalten. »Wir haben viel aus den Testspielen mitgenommen«, meint sie und hebt die Einstellung im Team hervor. »Die Mannschaftsabende waren super und haben uns weiter zusammengeschweißt. Jetzt müssen wir nur noch heiß aufs Toremachen sein.«

DSC-Kapitänin Maxi Birker verweist darauf, dass »wir den Fokus auf die physischen Inhalte gelegt haben.« Und prophezeit: »Wir werden oft den längeren Atem und die bessere Durchschlagskraft haben. Ich gehe davon aus, dass wir uns spielerisch von Spiel zu Spiel steigern werden.«

»Meppen ist gut ausgebildet«

Markus Wuckel hofft, dass seine Mannschaft an die Form der letzten Spiele des Vorjahres anknüpfen kann, als etwa der VfL Wolfsburg II 2:0 besiegt werden konnte. Der DSC-Trainer glaubt an eine »interessante Partie. Der Gegner ist gut ausgebildet und wird wie wir offensiv spielen. Wichtig ist, dass wir effektiv sind. Es wird derjenige gewinnen, der den Sieg mehr will!« Und gerade da sieht Markus Wuckel seine Arminia bestens präpariert. »Wir können physisch und mental immer eine Schippe drauflegen. Die Mannschaft hat gelernt, über den Schmerzpunkt zu gehen.«

Beim SV Meppen hat Roger Müller bereits bis 2019 verlängert. Er geht in der nächsten Saison bei den Blau-Weißen ins dritte Trainerjahr. Müller liegt eine enge Verzahnung mit dem Nachwuchsteam in der Regionalliga und den B-Juniorinnen am Herzen. Mit Sarah und Jasmin Jabbes, Pascalle Pomper und Emma Richter seien nach der Winterpause vier Spielerinnen zu den Frauen hochgezogen worden. Hingegen zählt Offensivspielerin Katharina Prinz nicht mehr zum Kader. Sie ist im Winter nach eineinhalb Jahren beim SV Meppen zurückgekehrt zu Bayer 04 Leverkusen.

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