Mo., 18.06.2018

Ü32 des TuS Jöllenbeck kürt sich in Kaiserau zum Westfalenmeister Jürmker außer Rand und Band

Bielefeld (WB/wie). Riesenerfolg für die Ü32-Kicker des TuS Jöllenbeck: Beim Westfalen-Cup in Kaiserau kürte sich das Jürmker Team völlig überraschend zum Westfalenmeister und fährt im nächsten Jahr zu den inoffiziellen Deutschen Ü32-Meisterschaften.

»Ein überragender Erfolg. Damit konnte wirklich keiner rechnen, zumal uns noch einige Spieler gefehlt haben«, freut sich Jöllenbecks Matthias Band stellvertretend für das Team. Im Finale besiegte die Jöllenbecker Ü32 die Auswahl von DJK Eintracht Stadtlohn mit 4:2 nach Neunmeterschießen. Danach kannte der Jubel keine Grenzen. »Wir haben uns richtig gut ins Turnier reingearbeitet«, berichtet Band.

Zunächst ging es darum, sich in einer Sechsergruppe zu behaupten. Die durchaus namhaft besetzte Jürmker Truppe startete mit einem 3:0-Sieg gegen VfB Altena. Torschützen: Ilyas Cakar, Michael Zozmann und Sören Siek. Weiter ging es mit einem 2:0 gegen den SV Löhne-Obernbeck; Cakar und Siek trafen. Dann mussten die Jürmker den ersten Rückschlag verkraften. Gegen den stark besetzten VfB Kirchhellen kassierte Keeper Yorck Bergenthal den ersten Gegentreffer – 0:1! Gegen den SV Holzhausen sah es dann lange Zeit auch nicht gut aus. Nach einem 0:1-Rückstand war es schließlich erneut der langjährige Regionalligaspieler Sören Siek, der seine Mannschaft mit einem Doppelpack zum 2:1-Sieg im Turnier hielt. »Siggi macht in den entscheidenden Momenten halt den Unterschied aus. Das war der Wendepunkt. Danach waren wir richtig heiß«, urteilte Matthias Band. Es folgte das Endspiel um Gruppenplatz zwei und ums Weiterkommen gegen den Delbrücker SC. Die Jöllenbecker Ü32 ließ in diesen 15 Minuten nichts anbrennen. Siek und Christoph Stöck schossen den 2:0-Sieg heraus.

Im Viertelfinale hieß der Gegner Sportfreunde Wanne-Eickel. Michael Zozmann traf zum 1:0. Band: »Und plötzlich standen wir im Halbfinale.« Hier wartete mit Titelverteidiger SpVg. Hagen ein ganz dicker Brocken. Dank einer überragenden Leistung von »Jockel« Bergenthal, der das 0:0 festhielt, rettete sich Jöllenbeck ins Neunmeterschießen. Siek und Cakar verwandelten, Bergenthal parierte, und Zozmann machte den Deckel drauf – 3:1 und ab ins Finale.

Sieg im Neunmeterschießen

Dieses sollte ähnlich dramatisch verlaufen. Gegen DJK Eintracht Stadtlohn, das zuvor Kirchhellen ausgeschaltet hatte, gelang Christoph Stöck die 1:0-Führung. Der Gegner glich aus; wieder musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Und weil es so schön war, machte es Jöllenbeck nochmal genauso wie im Halbfinale. Siek und Cakar verwandelten, Bergenthal parierte, Zozmann vollendete zum 4:2 nach Neunmeterschießen und zur Westfalenmeisterschaft. Die wurde natürlich noch auf dem Platz begossen, Jöllenbeck außer Rand und Band. Die 100 Liter Siegerbier gibt es aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Auf der Rückfahrt wurde im Bus weitergefeiert, die spontane Meisterparty endete in einer Jöllenbecker Pizzeria. »Ich glaube, Christoph Stöck hat den Pokal mit ins Bett genommen«, schmunzelt Matthias Band.

Die Jöllenbecker Ü32 vertritt die Bielefelder Farben damit bei der Westdeutschen Meisterschaft in Duisburg. Außerdem hat sich die Mannschaft für den Ü32-Super-Cup, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse, im Juni 2019 in Nordhorn qualifiziert. Matze Band: »Das wird das nächste Highlight!«

TuS Jöllenbeck: Bergenthal – Cakar, Demmer, Ludwig, Band, Oezdemir, Schmoranz, Siek, Zozmann, Stöck, Neumann.

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