Sa., 15.09.2018

Westfalenliga: VfL will auch in Beckum punkten Theesen plant den nächsten Streich

Nach der guten Vorstellung im Westfalenpokal gegen Regionalligist SC Wiedenbrück (1:3) möchten Moritz Wefelmeier und der VfL Theesen am Sonntag in Beckum punkten.

Nach der guten Vorstellung im Westfalenpokal gegen Regionalligist SC Wiedenbrück (1:3) möchten Moritz Wefelmeier und der VfL Theesen am Sonntag in Beckum punkten. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/wie). Nach drei Siegen in Folge ist Aufsteiger VfL Theesen nicht nur in der Fußball-Westfalenliga angekommen, sondern hat sich als aktueller Tabellenvierter auch bereits gehörigen Respekt verschafft. Geht es nach dem VfL, darf das gerne so weitergehen – am besten gleich am Sonntag (15 Uhr) in Beckum.

»Wir sind auch dort sicherlich nicht chancenlos und fahren da hin, um weiter zu punkten«, erklärt der Sportliche Leiter Heinz-Werner Stork im Brustton der Überzeugung. Ähnliche Töne schlägt Trainer Andreas Brandwein an: »Beckum ist ein Gegner auf unserem Level. Wir wollen da auf jeden Fall nicht verlieren.«

Brandwein und Stork haben den Gegner am vierten Spieltag bei der 2:3-Heimpleite gegen Vreden persönlich unter die Lupe genommen und dabei offensichtlich nichts feststellen können, was dem VfL schlaflose Nächte bereiten sollte. »Das ist eine physisch starke Truppe, die vor allem nach Standards gefährlich ist«, erklärt Brandwein.

Wade bei Post-DM

Defensiv scheint die SpVg. Beckum (Platz elf mit vier Punkten) dafür anfällig zu sein. Als Beleg dienen 13 Gegentore aus fünf Spielen – der zweitschlechteste Wert der Liga nach Schlusslicht SV Mesum. Theesen hat zwar auch bereits zehn Gegentreffer kassiert, aber auch elf und damit zwei mehr als Beckum geschossen. Stork: »Obwohl uns nach wie vor einige potenzielle Stammspieler fehlen, tritt die Mannschaft sehr stabil auf.«

Das stellte Theesen auch am Mittwoch beim 1:3 im Westfalenpokal gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück unter Beweis. Der Verlierer durfte sich dabei durchaus auch ein wenig als Gewinner fühlen, »denn wir waren über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner« (Stork).

Andreas Brandwein schonte dabei einige Stammspieler. »Die Meisterschaft ist wichtiger.« Entsprechend wird er am Sonntag wieder seine vermeintliche Top-Elf ins Rennen schicken. Allerdings gibt es noch ein paar Fragezeichen. Julian Strathoff und Anton Safonov sind angeschlagen. Der in starker Form befindliche Stürmer Yatma Wade nimmt am Samstag an der DM-Endrunde der Deutschen Post in Hamburg teil und weiß noch nicht, ob er rechtzeitig zur Abfahrt in Theesen ist. Den Platz zwischen den Pfosten wird Dominic Breese einnehmen. Brandwein: »Das ist so abgesprochen. Dann hat jeder Torwart drei Ligaspiele absolviert und die Karten werden neu gemischt.« Mit Blick auf die nächsten beiden Ligaspiele in Beckum und daheim gegen Mesum sagt Brandwein: »Vier Punkte wären super, aber auch sechs sind machbar.«

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