Sa., 15.09.2018

Regionalliga: Arminia-Frauen erwarten Alemannia Aachen »Unser Ding durchziehen«

Wieder in der Liga gefordert: Lea Malin Mößinger (rechts) und Arminia erwarten Aachen.

Wieder in der Liga gefordert: Lea Malin Mößinger (rechts) und Arminia erwarten Aachen. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jm). Ein gänzlich unbeschriebenes Blatt fordert am Sonntag (13 Uhr) auf dem Sportplatz Schillerstraße die Regionalliga-Fußballerinnen des DSC Arminia heraus: Der TSV Alemannia Aachen kommt. Der Rangzwölfte ist nach zwei Spieltagen noch sieglos. Markus Wuckels Wunsch und Order an seine Truppe: »Wir wollen unser Ding durchziehen, uns fußballerisch besser und ballsicherer präsentieren.«

Des Trainers Stolz nach dem erfolgreichen Pokalkampf gegen Gütersloh ist längst Vergangenheit. »Wir sind am Sonntag eine Runde weitergekommen und haben uns und den Leuten gezeigt, was es heißt, gemeinsam für etwas zu arbeiten und alles zu geben«, erzählt Wuckel. »Wir wollten den Sieg mehr und haben dafür auch mehr investiert. Aber am Montag haben wir sofort den Schwerpunkt auf Aachen gelegt.«

Das sichtbare Problemfeld: den Ball sicher nach vorne tragen, schneller umschalten vom 4:4:2 der Defensive zum 4:2:3:1 in der Offensive. Wuckel: »Es geht darum, diagonal zu verschieben und so Anspielmöglichkeiten zu schaffen. Da muss es uns gelingen, Automatismen zu erzeugen. Genau dafür ist das Training da.«

Funke ist angeschlagen

Den Fußball, den seine Mannschaft etwa gegen den SV Bökendorf angeboten hatte, möchte Markus Wuckel nicht nochmal sehen. »Das passte gar nicht und darf nicht wieder passieren.« Dass sich auch der West-»Vize« Hoffnungen auf den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga machen kann (wir berichteten), ficht Markus Wuckel übrigens nicht an. »Das ist für mich bloß eine Randnotiz. Wir wollen Erster werden.«

Lena Funke ist aktuell das einzige Sorgenkind. Ihr machen Achillessehnenprobleme zu schaffen. Aachens 1:3-Heimauftakt gegen Borussia Bocholt folgte ein 0:2 bei Borussia Mönchengladbach II, das Trainer Dietmar Bozek als Mutmacher interpretierte. »Im Gegensatz zum Bocholt-Spiel haben wir da eine ganze Reihe Chancen herausgespielt. Wir hatten ein Chancenplus und die besseren Möglichkeiten. Und waren spritziger als zum Auftakt.« Einzig das Ergebnis habe nicht gepasst.

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