Sa., 13.10.2018

Frauen-Regionalliga: Jäger fehlt DSC vier Wochen Berghofen im zweiten Anlauf knacken

Gegen Berghofen könnte es auch an Arminias Kapitänin Guistina Ronzetti (links) liegen, den Ausfall Annabel Jägers zu kompensieren. Jäger wird dem DSC vier Wochen fehlen.

Gegen Berghofen könnte es auch an Arminias Kapitänin Guistina Ronzetti (links) liegen, den Ausfall Annabel Jägers zu kompensieren. Jäger wird dem DSC vier Wochen fehlen. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld(WB/hw). Personalwechsel ja, Systemwechsel nein: Arminias Frauen müssen ihre Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga am Sonntag (13 Uhr, Schillerstraße) zum ersten Mal ohne Annabel Jäger verteidigen. Geht es nach Markus Wuckel, ändert sich gegen die SpVg. Berghofen darüber hinaus allerdings nicht viel.

»Da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben«, fordert Wuckel von seinem Team im Kräftemessen mit dem Tabellenzehnten. Den Rang oberhalb der Abstiegsplätze verdiente sich die Spvg. am vergangenen Wochenende mit einem 6:1 gegen den Herforder SV. Wirklich überrascht dürfte Markus Wuckel davon nicht gewesen sein. »Wir kennen Berghofen ja schon«, sagt der Trainer mit Blick auf das Aufeinandertreffen mit dem Gegner vom Sonntag in der Vorbereitung. Über die Erkenntnisse hält sich Wuckel allerdings vorsichtshalber bedeckt. »Es gibt in jedem Fall Möglichkeiten, sie zu knacken.« Das 0:0 Mitte Juli dürfte dem DSC aber gelehrt haben, dass das Toreschießen harte Arbeit werden könnte.

Kein Einspruch gegen Jäger-Sperre

Arbeit, für die auch Annabel Jäger durchaus prädestiniert gewesen wäre. Gegen Berghofen muss sie allerdings zum ersten von insgesamt vier Malen zuschauen. Das befürchtete Strafmaß von vier Wochen Sperre ist mittlerweile Gewissheit. »Da müssen wir auch keinen Einspruch einlegen«, sagt Wuckel. Als Wiederholungstäterin ist Jäger mit ihrer Sperre demnach noch einigermaßen gut bedient. Damit ist Jäger um eine längere Zwangspause herumgekommen, allerdings nicht um eine Unterredung mit ihrem Trainer. »Wir werden darüber noch einmal sprechen«, kündigt Wuckel an.

Bleibt offen, welches Gesicht sein Team gegen Berghofen zeigen darf – oder eben muss. Beim 7:1 in Budberg steckte der DSC die fast 90 Minuten zu zehnt locker weg, dafür gab’s beim 5:4 in Köln zuvor einen eher wackligen Auftritt. »Wir müssen geerdet bleiben. Egal, wer der Gegner ist und wie das Spiel läuft. Das ist auch eine Frage des Charakters«, fordert Wuckel. In Budberg kostete Arminia ein individueller Fehler das Zu-Null-Spiel. Und auch wilde Spiele wie das 5:4 in Köln können Wuckel nur halb begeistern. »Wenn man so ein Ding am Ende noch umbiegt, dann kann das für die Wochen danach natürlich einen enormen Schub geben.« Gegen Berghofen darf’s nach Geschmack des Trainers aber wieder etwas ruhiger zugehen.

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