Fr., 19.10.2018

75 Kinder aus zwölf Vereinen haben Spaß beim Herbstcamp des Handballkreises Handlungsschnelligkeit im Fokus

Vor allem die Mädchen waren Feuer und Flamme beim Wasserski auf dem Lippesee – alle blieben beim ersten Versuch stehen.

Vor allem die Mädchen waren Feuer und Flamme beim Wasserski auf dem Lippesee – alle blieben beim ersten Versuch stehen.

Bielefeld  (WB/jm). Heute geht mit den traditionellen Abschlussturnieren für gemischte C- und D-Jugendmannschaften das 15. Herbstcamp des Handballkreises Bielefeld-Herford zu Ende. Für die 75 Kinder und Jugendlichen (43 Jungs, 32 Mädchen) aus zwölf Vereinen bedeuteten diese fünf Aktivtage vor allem eines: Spaß bis zum Abwinken!

»So viele verschiedene Klubs hatten wir in den zurückliegenden Jahren nicht«, freute sich Kreislehrwart Olaf Grintz über die Zahl. Den Löwenanteil stellten Talente vom TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, TSG Altenhagen-Heepen und HSG EGB Bielefeld.

Sörensen, Gojacic und von Hollen als Trainer

Als Trainer fungierten neben A-Lizenzinhaber Olaf Grintz so etablierte Kräfte wie Kim Sörensen (der Däne hatte für diesen Dauerbrenner eigens Urlaub von seinem Ratzeburger Klub HSG Tills Löwen 08 erbeten), Jasmin Gojacic, Uwe Walter oder Selbstbehauptungstrainer Falk von Hollen. Über die gesamte Zeit als Übungsleiter im Einsatz: Dominik Wehmeyer, Arne Möller (beide TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck), Emma Grünger, Finja Wullenkord, Julia Räber (alle TSG Altenhagen-Heepen), Maren Grintz und Imke Viering (HSV Minden-Nord).

Mathematik und Werfen

Handballerisch stand etwa Wurftraining im Fokus, in Kleingruppen; samt Korrekturen und Tipps. »Das können die Vereine so nicht leisten«, meinte Grintz. Auch Handlungsschnelligkeit, schnelles Umschalten im Kopf, wurde mit speziellen Übungen geschult. Da musste etwa während einer Schritt-Sprungfolge auf der Koordinationsleiter eine Matheaufgabe im Kopf gelöst werden; die Lösung ergab die »richtige« Ecke, in die geworfen werden musste.

Wasserski auf dem Lippesee

Der erste Handballtag wurde von einem »Hausabend« zum Kennenlernen abgeschlossen. Zu den schon traditionellen Attraktionen im Programm gehörte das Wasserskilaufen auf dem Lippesee. »Vor allem die Mädels waren Feuer und Flamme«, erzählte Grintz. »Alle haben es im ersten Versuch geschafft, auf den Brettern stehen zu bleiben – im Gegensatz zu den Jungs.« Ein Ishara-Besuch rundete den Wassertag ab.

Rallye im Jugendgästehaus

Für die einen endete der Mittwoch mit einem Filmabend, andere wollten doch lieber die DHB-Pokal-Liveübertragung zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem SC Magdeburg sehen.

Neben Training und Bowlen im Elite-Bowling-Center sah der Donnerstagend eine finale Gruppen-Rallye im und um das Jugendgästehaus, wo die Horde ihr Hauptquartier bezogen hatte. Es mussten an Stationen Aufgaben erledigt oder Fragen zum Handballwissen beantwortet werden.

Stiftung der Sparkasse fördert weiter wie bisher

»Der Ablauf im Camp ist zwar immer ähnlich, aber die Kinder wandeln sich im Laufe der Jahre doch sehr«, registrierte Olaf Grintz wieder einmal »andere Stärken und Schwächen. Sich darauf einzulassen, ist spannend.«

Froh zeigte sich Grintz über die kürzlich erfolgte Zusage der Stiftung der Sparkasse Bielefeld, den Handballkreis auch in den kommenden zwei Jahren wie bislang mit 20.000 Euro jährlich unterstützen zu wollen. Der Lenkungsausschuss entscheidet darüber, welche Projekte – ob Camp, Torwart-Camp, Juniortrainer-Ausbildung, EDIS oder Grundschulprojekte – wie viele Mittel erhalten.

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