Sa., 10.11.2018

Frauen-Regionalliga: Lösch fehlt gegen Mönchengladbach II Arminias Frauen müssen umbauen

Friederike Schaaf musste zuletzt vorzeitig vom Feld, ist aber fit.

Friederike Schaaf musste zuletzt vorzeitig vom Feld, ist aber fit. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/hw). »Never change a winning team.« Was Markus Wuckel davon hält? Vor dem Heimspiel seiner Regionalliga-Fußballerinnen gegen Borussia Mönchengladbach II (So., 13 Uhr, Schillerstraße) stellt sich die Frage für den Trainer des DSC Arminia ausnahmsweise einmal gar nicht. Denn der Spitzenreiter ist zum Umbauen gezwungen. Lisa Lösch überdehnte sich beim 1:0 in Bocholt das Knie. »Da gehen wir kein Risiko ein und geben ihr als Vorsichtsmaßnahme eine Pause«, sagt Wuckel.

Eine Alternative für Löschs Position im zentralen Mittelfeld an der Seite von der in Bocholt ebenfalls angeschlagenen, aber wieder fitten Friederike Schaaf: Annabel Jäger. Die hat ihre Rotsperre nach vier Wochen abgesessen und wäre damit wieder einsatzbereit. Ob Wuckel sie auch aufs Feld schickt, ließ Arminias Trainer aber noch offen. Das liegt zum einen daran, dass der DSC seinem Trainer zuletzt kaum Anlass gab, das Team umfassend umzubauen. »Und dann macht’s auch keinen Sinn, alles auseinander zu reißen.«

Liedmeier wieder im Kader

Zum anderen könnte Jäger auch über ihre Sperre hinaus eine Pause bekommen. Nach dem DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen am 18. November lässt sie sich laut Wuckel einen Fremdkörper im Fuß operativ entfernen. Nicht auszuschließen, dass der Coach seiner mitunter heißblütigen Mittelfeldspielerin gegen Mönchengladbach auch eine Denkpause verordnet. »Das war jedenfalls das letzte Mal, dass ihr so etwas passiert ist«, betont Wuckel Jägers bereits dritte Rotsperre. »Aber sie ist zuletzt auch zu unseren Auswärtsspielen mitgefahren. Das zeigt, dass sie verstanden hat.«

Möglicherweise feiert also nicht Jäger, sondern Laura Liedmeier gegen Mönchengladbach ihr Comeback. Nach Prüfungsstress hatte sie zuletzt wieder mehr Zeit für Wuckels Trainingseinheiten. »Das ist natürlich ein gutes Gefühl, dass es jetzt wieder solche Alternativen für mich gibt«, sagt Wuckel. Gegen die Bundesliga-Reserve der Borussia erwartet er ein technisch gut ausgebildeten Gegner. Wuckels Rezept: »Wir wollen Robustheit und Abgezocktheit in die Waagschale werfen. Wer erst einmal nachgelassen hat, kommt nur schwer wieder in Fahrt.«

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