Sa., 08.12.2018

Handball-Oberliga: TuS 97 erwartet Soest »In der Pflicht, zu gewinnen«

Der Druck auf Christian »Michel« Niehaus und den TuS 97 nimmt weiter zu: Gegen Soest müssen Punkte her.

Der Druck auf Christian »Michel« Niehaus und den TuS 97 nimmt weiter zu: Gegen Soest müssen Punkte her. Foto: Peter Unger

Bielefeld (WB/wie). Zwei Chancen bleiben Handball-Oberligist TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck noch, um den »worst case« abzuwenden. Um nicht als Tabellenletzter ins neue Jahr zu gehen, müssen die Jürmker (4:18 Zähler) nun endlich punkten – und zwar doppelt. Im letzten Heimspiel des Jahres stellt sich am Samstag (17.45 Uhr) der Tabellenfünfte Soester TV in der Sporthalle Jöllenbeck vor, eine Woche später geht es zum Kellerduell nach Harsewinkel.

»Wir müssen alles dafür tun, damit in diesen beiden Spielen gepunktet wird«, weiß der Sportliche Leiter Thorsten Lehmeier um den Ernst der Lage. Ein Sieg und zwei Unentschieden aus elf Spielen: eine Bilanz des Schreckens. Dass die Nervosität in dieser prekären und so in keinster Weise erwarteten Situation mitspielt, wurde auch am vergangenen Sonntag beim 21:21 in Möllbergen deutlich. Wozu dieser Punkt gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gut war, weiß aktuell noch niemand zu sagen. »An unserer Situation hat sich nichts geändert. Wir sind in der Pflicht, zu gewinnen«, sagt TuS 97-Trainer Eric Husemann.

In dieser Woche wurden die Fehler, die sich Woche für Woche mit unschöner Regelmäßigkeit ins Spiel einschleichen, noch einmal explizit angesprochen. Husemann: »Das Problem ist, dass es mal der Angriff ist, dann wieder die Abwehr, wo wir zu viele Fehler machen und am Ende Punkte liegen lassen. Wir dürfen aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen es jede Woche aufs Neue probieren, Konstanz reinzukriegen.«

Klusmann: »Die Mannschaft braucht endlich Konstanz«

Der Soester TV um seinen neuen Trainer Sören Hohelüchter (zuvor TV Verl) mischte vor drei Wochen noch ganz oben in der Tabelle mit. Zwei Niederlagen in Gladbeck (31:32) und gegen Hamm II (23:2) warfen das Team jedoch zurück. Am vergangenen Wochenende folgte ein 33:32-Zittersieg gegen Kellerkind SuS Oberaden. Dabei musste der STV auf die Brüder Axel und Max Loer verzichten, die am Samstag in Jöllenbeck aber wohl wieder dabei sein werden.

»Soest hat einen wurfgewaltigen Rückraum und starke Kreisläufer. Außerdem spielen sie den Ball schnell hinten raus. Das müssen wir unterbinden«, fordert Eric Husemann höchste Konzentration. Personell kann der TuS 97-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Justus Clausing (Fuß) hat in dieser Woche zwar nicht trainiert, steht aber für einen Einsatz bereit.

Auch TuS 97-Geschäftsführer Ralf Klusmann weiß, was die Stunde geschlagen hat: »Die Unsicherheiten müssen raus, die Mannschaft braucht endlich Konstanz. Am Samstag müssen die Punkte in Jöllenbeck bleiben, denn wir alle möchten nicht auf einem Abstiegsplatz ins neue Jahr gehen.«

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