Fr., 28.12.2018

Gruppe 8: Auch der TuS Jöllenbeck hat keine Mühe Hicret mit Matic in der Zwischenrunde

Schon mittendrin: Futsal-Nationalspieler Vidoje Matic (links) feierte in Jöllenbeck sein Debüt für den SC Hicret – und ist auch am Samstag in der Zwischenrunde dabei.

Schon mittendrin: Futsal-Nationalspieler Vidoje Matic (links) feierte in Jöllenbeck sein Debüt für den SC Hicret – und ist auch am Samstag in der Zwischenrunde dabei. Foto: Thomas F. Starke

Von Henrik Wittenborn

Bielefeld (WB). Die Favoriten werden ihrem Namen gerecht: Der TuS Jöllenbeck und der SC Hicret sind souverän in die Zwischenrunde der 22. Bielefelder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft eingezogen. Für den FC Türk Sport reichte Platz drei zum Weiterkommen.

Auf Spannung mussten die Zuschauer in der Jöllenbecker Realschulhalle allerdings eine ganze Weile warten. Zu deutlich fielen die ersten Ergebnisse der Gruppe 8 aus. Der TuS Jöllenbeck machte mit dem 4:0 gegen den VfL Ummeln und einem 11:1 gegen den SV Yek Spor schon früh zwei große Schritte in Richtung Zwischenrunde und hatte das Weiterkommen schon nach zwei Partien beinahe sicher.

Wirklich spannend wurde es auch zwischen Hicret und Ummeln beim 4:0 nicht, dafür gab’s eine Schrecksekunde: Dogan Pamuk (SCH) und Henrik Jaecks (VfL) prallten mit den Köpfen zusammen. Während Jaecks das Feld zwar mit einer Platzwunde, aber auf den eigenen Füßen verlassen konnte, hatte es Pamuk härter erwischt. Er wurde mit einer Trage aus der Halle gefahren. »Aber es ist auch nur eine Platzwunde. In der Zwischenrunde ist er vielleicht schon wieder dabei«, sagte Hicret-Trainer Mehmet Ertunc.

Matic feiert Debüt für Hicret – auch ohne Trainingseinheit

Für das Weiterkommen musste sein Team aber noch hart arbeiten. Gegen den FC Türk Sport lag der SCH nach der schnellen 2:0-Führung plötzlich mit 2:3 zurück. Emre Peker, Gökhan Gebedek und Muhammet Istek retteten dem Bezirksligisten allerdings den Sieg – und letztlich auch das Weiterkommen. Denn gegen den SV Yek Spor hatte Hicret beim 13:0 wie erwartet keine Mühe und zog als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein.

Seinen Anteil daran hatte auch Vidoje Matic. Der Futsal-Nationalspieler wechselte erst vor wenigen Tagen zum SC Hicret und war bereits spielberechtigt. Trainiert hatte Matic mit seinem neuem Team allerdings noch kein einziges Mal. »Aber wenn man so einen Mann zur Verfügung hat, dann muss ich ihn bringen«, sagte Mehmet Ertunc. Matic selbst sieht seinen Vorteil als Hallenspieler aber eher zurückhaltend. »Das ist schon durch die Bande ein ganz anderer Sport als Futsal.« Und auch eine Foulgrenze nach Futsalvorbild würde der Stadtmeisterschafts-Debütant begrüßen.

Das Rennen um den Gruppensieg verlor der SCH im vorgezogenen »Endspiel« gegen den TuS Jöllenbeck beim 1:6 vergleichsweise deutlich. »Ziel eins war die Zwischenrunde, jetzt nehmen wir die Endrunde ins Visier«, sagte TuS-Trainer Tobias Demmer. Jubeln durfte am Ende auch der FC Türk Sport: Dank des 6:5 in letzter Minute gegen den VfL Ummeln und der besseren Tordifferenz setzte sich der A-Ligist im Fernduell mit dem Dritten der Gruppe 7 (SC Babenhausen) durch. Im letzten Spiel konnte sich der FCT sogar eine 5:8-Pleite gegen Jöllenbeck erlauben.

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